Rating

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Das Rating (die Ratingnote) drückt die Ausfallwahrscheinlichkeit bzw. Insolvenzwahrscheinlichkeit eines Unternehmens aus („Corporate Rating“). Sie misst damit den „Grad der Bestandbedrohung“ und erlaubt eine nachvollziehbare Aussage dazu, ob eine „bestandsbedrohende Entwick-lung“ im Sinne § 91 Abs. 2 AktG mit einer relevanten Wahrscheinlichkeit vorliegt. Im Gegensatz zum Unternehmenswert, der hilft ein Unternehmen aus Perspektive der Eigentümer zu beurteilen, ist das Rating die Beurteilung des Unternehmens aus Perspektive von Gläubigern (Fremdkapitalgeber). Das Rating bestimmt maßgeblich die Fremdkapitalkonditionen (Fremdkapitalzinssatz). Folgende Tabelle zeigt die Zuordnung von Rating-Klassen (Ratingnoten) zur Insolvenzwahrscheinlichkeit im Folgejahr (hier Propability of Default: PD):

Rating.png

Literatur

Gleißner, W./Füser, K. (2014): Praxishandbuch Rating und Finanzierung, 3. Auflage, Verlag Vahlen, München

Everling, O. (2008): Certified Rating Analyst, Oldenbourg

Schneck, O. (2008), Rating. Wie sie sich effizient auf das Bankgespräch vorbereiten, 2. Auflage, München

Gleißner, W. (2017): Grundlagen des Risikomanagements, 3. Aufl., Vahlen Verlag München


Ersteinstellender Autor

Prof. Dr. Werner Gleißner