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	<title>ControllingWiki - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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	<updated>2026-04-05T11:17:10Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Geometrisch-degressive_AfA&amp;diff=11674</id>
		<title>Geometrisch-degressive AfA</title>
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		<updated>2017-05-25T19:00:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  '''Steuerrecht'''  § 7 Abs. 2 EStG   '''Handelsrecht'''  § 253 Abs. 3 HGB   ==Erklärung==  '''Steuerrecht'''  Gem. § 7 Abs. 2 EStG kann der …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steuerrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handelsrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 253 Abs. 3 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steuerrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 7 Abs. 2 EStG kann der Steuerpflichtige bei beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die nach dem 31. Dezember 2008 und vor dem 1. Januar 2011 angeschafft oder hergestellt worden sind, statt der Absetzung für Abnutzung in gleichen Jahresbeträgen die Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen bemessen. Gem. § 7 Abs. 2 S. 2 EStG kann die Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen nach einem unveränderlichen Prozentsatz vom jeweiligen Buchwert (Restwert) vorgenommen werden. Folglich ist steuerrechtlich die Anwendung der geometrisch-degressive AfA für nach dem 01. Januar 2011 angeschaffte oder hergestellte Wirtschaftsgüter nicht mehr zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handelsrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die geometrisch-degressive AfA erfüllt, wie auch die arithmetisch-degressive AfA, die Voraussetzung der Planmäßigkeit nach § 253 Abs. 3 HGB, da hier ein mathematisches Verfahren angewandt wird. Gem. § 253 Abs. 3 S. 2 HGB muss der Plan die Anschaffungs- und Herstellungskosten auf die Geschäftsjahre verteilen, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt werden kann und müssen gem. § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB periodengerecht berücksichtigt werden. Folglich ist die geometrisch-degressive AfA nur dann zulässig, wenn die Abschreibungsbeträge dem tatsächlichen Verlauf des Werteverzehrs des Vermögensgegenstandes entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegenstand: Maschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungskosten: 300.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nutzungsdauer: 10 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Linearer Satz: 300.000 Euro bzw. 10 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nach dem EStG 2010 höchstmögliche Abschreibungssatz soll angewandt werden. Der Höchstsatz ist demnach der niedrigere Wert aus dem&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Zweieinhalbfachen des linearen Satzes: 2,5 * 10 % = 25 % oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• 25 % (Höchstsatz EStG 2010)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach beträgt hier der maximale Abschreibungssatz 25 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 01.01.2017: 300.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA 2017: 75.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 31.12.2017: 225.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 01.01.2018: 225.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA 2018: 56.250,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 31.12.2018: 168.750,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 01.01.2019: 168.750,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA 2019: 42.187,50 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 31.12.2019: 126.562,50 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 01.01.2020: 126.562,50 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA 2020: 31.640,63 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 31.12.2020: 94.921,88 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 01.01.2021: 94.921,88 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA 2021: 23.730,47 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 31.12.2021: 71.191,41 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 01.01.2022: 71.191,41 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA 2022: 17.797,85 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 31.12.2022: 53.393,55 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 01.01.2023: 53.393,55 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA 2023: 13.348,39 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Buchwert 31.12.2023: 40.045,17 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab hier ist jedoch die lineare AfA angewandt auf die Restlaufzeit höher:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25 % * 40.045,17 € = 10.011,29 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
40.045,17 € / 3 = 13.348,39 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Somit erfolgt hier ein Wechsel zur linearen AfA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterschied zur arithmetisch-degressiven AfA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei der arithmetisch-degressiven AfA die Abschreibungen jährlich um einen bestimmten, gleichbleibenden Betrag (Euro) fallen, fallen bei der geometrisch-degressiven AfA die jährlichen Abschreibungen um einen festgelegten Prozentsatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 814 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz. 311 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Buchf%C3%BChrungspflicht_(StR)&amp;diff=11673</id>
		<title>Buchführungspflicht (StR)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Buchf%C3%BChrungspflicht_(StR)&amp;diff=11673"/>
		<updated>2017-05-25T16:16:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 140 AO  § 141 AO   § 238 ff. HGB   § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG   ==Derivative Buchführungspflicht (§ 140 AO)==  Die derivative Buchführungsp…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 140 AO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 141 AO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 238 ff. HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Derivative Buchführungspflicht (§ 140 AO)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die derivative Buchführungspflicht wird auch abgeleitete Buchführungspflicht genannt. Gem. § 140 AO hat, wer nach anderen Gesetzen als den Steuergesetzen Bücher und Aufzeichnungen zu führen hat, die für die Besteuerung von Bedeutung sind, die Verpflichtungen, die ihm nach den anderen Gesetzen obliegen, auch für die Besteuerung zu erfüllen. Wer demnach gem. § 238 ff. HGB zur Buchführung verpflichtet ist, ist gem. § 140 AO auch im Steuerrecht buchführungspflichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Originäre Buchführungspflicht (§ 141 AO)==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sind gewerbliche Unternehmer sowie Land- und Forstwirte nach § 140 AO nicht zur Buchführung verpflichtet, kann es sein, dass sie nach § 141 AO buchführungspflichtig sind. Gem. § 141 Abs. 1 AO sind gewerbliche Unternehmen sowie Land- und Forstwirte verpflichtet, Bücher zu führen, wenn die Finanzbehörde für den einzelnen Betrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Umsätze einschließlich der steuerfreien Umsätze, ausgenommen die Umsätze nach § 4 Nr. 8 bis 10 des Umsatzsteuergesetzes, von mehr als 600 000 Euro im Kalenderjahr oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• selbstbewirtschaftete land- und forstwirtschaftliche Flächen mit einem Wirtschaftswert (§ 46 des Bewertungsgesetzes) von mehr als 25 000 Euro oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• einen Gewinn aus Gewerbebetrieb von mehr als 60 000 Euro im Wirtschaftsjahr oder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• einen Gewinn aus Land- und Forstwirtschaft von mehr als 60 000 Euro im Kalenderjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
festgestellt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nicht Buchführungspflichtige==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freiberufler unterliegen grundsätzlich nicht der Buchführungspflicht. Zu der freiberuflichen Tätigkeit gehören gem. § 18 Abs. 1 Nr. 1 EStG die selbständig ausgeübte wissenschaftliche, künstlerische, schriftstellerische, unterrichtende oder erzieherische Tätigkeit, die selbständige Berufstätigkeit der Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte, Rechtsanwälte, Notare, Patentanwälte, Vermessungsingenieure, Ingenieure, Architekten, Handelschemiker, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, beratenden Volks- und Betriebswirte, vereidigten Buchprüfer, Steuerbevollmächtigten, Heilpraktiker, Dentisten, Krankengymnasten, Journalisten, Bildberichterstatter, Dolmetscher, Übersetzer, Lotsen und ähnlicher Berufe. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob sie die Grenzen des § 141 AO überschreiten oder nicht. Freiberufler können ihren Gewinn stets nach der Einnahmen-Überschussrechnung (EÜR) gem. § 4 Abs. 3 EStG ermitteln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 50 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 21 Rz. 178 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Buchf%C3%BChrungspflicht_(HR)&amp;diff=11672</id>
		<title>Buchführungspflicht (HR)</title>
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		<updated>2017-05-25T16:14:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 1 Abs. 1, Abs. 2 HGB  § 2 HGB  § 3 Abs. 1, Abs. 2 HGB  § 6 HGB  § 238 Abs. 1 HGB  § 241a HGB   § 13 Abs. 3 GmbHG  § 41 GmbHG   § 3 Ab…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Abs. 1, Abs. 2 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 2 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 1, Abs. 2 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 6 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 238 Abs. 1 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 241a HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 13 Abs. 3 GmbHG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 41 GmbHG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 1 AktG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 91 AktG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 278 Abs. 3 AktG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 17 Abs. 2 GenG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 33 GenG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 EWIV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Buchführungspflicht nach Handelsrecht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 238 Abs. 1 HGB ist jeder Kaufmann dazu verpflichtet, Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen. Zur Buchführung ist außerdem verpflichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): § 41 GmbHG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• die Aktiengesellschaft (AG): § 91 AktG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• die eingetragene Genossenschaft (eG): § 33 GenG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beschaffenheit der Buchführung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei muss gem. § 238 Abs. 1 S. 2 HGB die Buchführung so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und über die Lage des Unternehmens vermitteln kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaufmann==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entscheidend für die Buchführungspflicht nach Handelsrecht ist also die Kaufmannseigenschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Ist-Kaufmann'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 1 Abs. 1 HGB ist Kaufmann, wer ein Handelsgewerbe betreibt. Dabei ist gem. § 1 Abs. 2 HGB jeder Gewerbebetrieb ein Handelsgewerbe, es sei denn, dass das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert. Fraglich ist jedoch, wann ein Handelsgewerbe vorliegt. Dies wird im Gesetz nicht definiert. Aus § 1 Abs. 2 HGB lässt sich lediglich schließen, dass Handelsgewerbe jeder Gewerbebetrieb ist, der nach Art (Betriebszweck) und Umfang (Betriebsgröße) einen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert. Auf ein Handelsgewerbe lassen folgende Faktoren schließen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Selbstständige Tätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Gewinnerzielungsabsicht (keine Liebhaberei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Planmäßige dauerhafte Geschäftstätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• nach außen in Erscheinung tretende Tätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Keine freiberufliche Tätigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Handelsgewerbe liegt also nicht vor, bei:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Kleingewerbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Land- und Forstwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Freie Berufe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Kann-Kaufmann'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 2 HGB gilt ein gewerbliches Unternehmen, dessen Gewerbebetrieb nicht schon nach § 1 Abs. 2 HGB Handelsgewerbe ist, als Handelsgewerbe, wenn die Firma des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen ist. Der Unternehmer hat hier eine Berechtigung zur Eintragung, jedoch keine Pflicht. Ein Handelsgewerbe liegt nur vor, wenn eine Eintragung erfolgt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 3 Abs. 1 HGB finden die Vorschriften des § 1 HGB auf Betriebe der Land- und Fortwirtschaft keine Anwendung. Gem. § 3 Abs. 2 HGB können aber auch diese Betriebe sich freiwillig in das Handelsregister eintragen lassen. Erfolgt die Eintragung, so liegt auch hier ein Handelsgewerbe vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Form-Kaufmann'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 6 HGB sind alle Handelsgesellschaften kraft Rechtsform Kaufmann:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Aktiengesellschaft (AG): § 3 Abs. 1 AktG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Eingetragene Genossenschaft (eG): § 17 Abs. 2 GenG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Europäische wirtschaftliche Interessensvereinigung (EWIV): § 1 EWIV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH): § 13 Abs. 3 GmbHG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA): § 278 Abs. 3 AktG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Befreiung von der Buchführungspflicht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 241a HGB brauchen Einzelkaufleute, die an den Abschlussstichtagen von zwei aufeinander folgenden Geschäftsjahren nicht mehr als jeweils 600.000 Euro Umsatzerlöse und jeweils 60.000 Euro Jahresüberschuss aufweisen, die §§ 238 bis 241 HGB nicht anzuwenden und sind daher von der Buchführungspflicht befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 47 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz.7 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Absetzungsberechtigter&amp;diff=11671</id>
		<title>Absetzungsberechtigter</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Absetzungsberechtigter&amp;diff=11671"/>
		<updated>2017-05-25T16:10:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Grundsatz==  Grundsätzlich ist der Steuerpflichtige zur Absetzung berechtigt, der auch sonst nach § 7 EStG zur AfA berechtigt wäre. Der Absetzungsberechtigte…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Grundsatz==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist der Steuerpflichtige zur Absetzung berechtigt, der auch sonst nach § 7 EStG zur AfA berechtigt wäre. Der Absetzungsberechtigte ist der bürgerlich-rechtliche bzw. der wirtschaftliche Eigentümer. Dabei ist jedoch zu beachten, dass gem. § 39 Abs. 2 AO vorrangig das wirtschaftliche Eigentum für die Absetzung vorausgesetzt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mieter / Pächter==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei verpachteten Wirtschaftsgütern ist lediglich der Verpächter zur Absetzung berechtigt. Hier ist auch die Substanzerhaltungs- und -Substanzerneuerungspflicht des Pächters gem. § 582a Abs. 2 BGB (Inventarübernahme zum Schätzwert) zu beachten. Auch wenn Mieter oder Pächter eines Grundstücks ein Gebäude oder Einbauten in einem Gebäude zu einem vorläufigen Zweck gem. § 95 Abs. 1 S. 1 BGB errichtet haben, können sie bürgerlich-rechtliche Eigentümer dieser Gebäude oder Einbauten sein und somit zur Absetzung berechtigt sein. Der Mieter eines Objektes ist grundsätzlich der wirtschaftliche Eigentümer des gemieteten Objektes und ist somit auch zur Absetzung berechtigt. Absetzungsberechtigt ist in der Regel auch der erbbauberechtigte Eigentümer eines Gebäudes oder einer Eigentumswohnung gem. § 95 Abs. 1 S. 2 BGB, § 12 Abs. 1 ErbbauRG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weitere Berechtigte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich zu den oben aufgeführten Berechtigten ist weiterhin zur Absetzung berechtigt, wer:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• die Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) wirtschaftlich trägt und&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• zudem die Einkünfteerzielungsabsicht erfüllt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nicht Berechtigte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zur Absetzung berechtigt ist z.B. derjenige, dem das Wirtschaftsgut lediglich zur Nutzung unentgeltlich überlassen wurde (Drittaufwand). Dieser entstandene Werteverzehr kann nicht als Betriebsausgabe abgezogen werden. Der Nießbraucher ist deshalb nicht zur Absetzung berechtigt, weil er nicht der wirtschaftliche Eigentümer des genutzten Wirtschaftsgutes ist. Hierbei gibt es jedoch eine Ausnahme: Entstehen dem Nießbraucher im Rahmen der Nutzung abschreibungsfähige Aufwendungen, so steht ihm die Absetzung für Abnutzung (AfA) zu (dies ist z.B. der Fall beim Vorbehaltsnießbrauch). Beim Verhältnisnießbrauch ist der Nießbraucher grundsätzlich nicht zur AfA berechtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 23.08.1999 – GrS 1/97&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 25.06.2003 – X R 72/98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 04.05.2004 – IX R 106/00&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 811.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=AfA&amp;diff=11670</id>
		<title>AfA</title>
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		<updated>2017-05-25T16:09:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Einordnung im Rahmen der Abschreibungsarten==   '''Handelrecht'''  • Planmäßige Abschreibungen: § 253 Abs. 3 S. 1HGB  • Außerplanmäßige Abschreibungen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Einordnung im Rahmen der Abschreibungsarten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handelrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Planmäßige Abschreibungen: § 253 Abs. 3 S. 1HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Stichtagswert: § 243 Abs. 3 S. 5 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Börsen- oder Marktpreis: § 253 Abs. 4 S. 1 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steuerrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''• Absetzung für Abnutzung (AfA): § 7 Abs. 1 S. 1 bis 6, Abs. 2, Abs. 3 EStG'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Absetzung für Substanzverringerrung (AfS): § 7 Abs. 6 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Außergewöhnliche Absetzung (wirtschaftlich): § 7 Abs. 1 S. 7 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Außergewöhnliche Absetzung (technisch): § 7 Abs. 1 S. 7 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Teilwertabschreibung: § 6 Abs. 1 Nr. 1 S. 2, Nr. 2 S. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erhöhte Absetzung: §§ 7a, 7c, 7d, 7h, 7i, 7k EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Sonderabschreibungen: §§ 7a, 7f, 7g EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Abzug (Übertragung stiller Reserven bei der Veräußerung bestimmter Anlagegüter): § 6b Abs. 1, Abs. 3, Abs. 10 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Abzug (Übertragung stiller Reserven bei Ersatzbeschaffung): R 6.6 Abs. 1 EStR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Abzug (Zuschüsse für Anlagegüter; Investitionszuschuss): R 6.5 Abs. 2 S. 2 EStR (Wahlrechtausübung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Betriebswirtschaftliche Methoden der AfA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Lineare AfA: Steuerrecht (§ 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG, § 7 Abs. 1 S. 1 EStG, § 7 Abs. 1 S. 2 EStG), Handelsrecht (§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB, § 253 Abs. 3 S. 1 HGB, § 253 Abs. 3 S. 2 HGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Arithmetisch-degressive AfA: Steuerrecht (§ 7 Abs. 2 EStG), Handelsrecht (§ 253 Abs. 3 HGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Geometrisch-degressive AfA: Steuerrecht (§§ 7 Abs. 2, 52 Abs. 1 EStG), Handelsrecht (§ 253 Abs. 3 HGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Progressive AfA: Handelsrecht (§ 253 Abs. 3 HGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• AfA nach Maßgabe der Leistung: Steuerrecht (§ 7 Abs. 1 S. 6 EStG, R 7.4 Abs. 5 EStR), Handelsrecht (§ 253 Abs. 3 HGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• AfA in fallenden Staffelsätzen: Steuerrecht (§ 7 Abs. 2 EStG), Handelsrecht (§ 253 Abs. 3 HGB)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 806 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz. 300 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=POC_vs._CC&amp;diff=11668</id>
		<title>POC vs. CC</title>
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		<updated>2017-05-21T20:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Percentage of Completion-Methode (POC) vs. Completed Contract-Methode (CC)   ==Erklärung==  Während nach den IFRS bei langfristiger Fertigung die Percentage of …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Percentage of Completion-Methode (POC) vs. Completed Contract-Methode (CC)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während nach den IFRS bei langfristiger Fertigung die Percentage of Completion-Methode (wird auch Stage of Completion-Methode genannt ) angewendet wird, ist diese nach handelsrechtlichen Vorschriften (und somit im Rahmen der Maßgeblichkeit auch im Steuerrecht) nicht zugelassen. Nach HGB ist die Completed Contract-Methode anzuwenden. Die Percentage of Completion-Methode (IAS 11) sieht ein Saldierungsgebot für Teilabrechnungen und damit korrespondierende Auftragskosten vor. Der Ertrag wird bei dieser Methode gemäß dem Projektfortschritt realisiert. Im Gegensatz dazu können nach HGB mit Ausnahmen keine Teilgewinnrealisierungen vor Projektende vorgenommen werden. Dies führt unter anderem auch dazu, dass sich bei starker Variation der Abschlagszahlungen / Teilabrechnungen in aufeinander folgenden Geschäftsjahren vor allem bei KMUs die Eigenkapitalquote erheblich verändert. Letztendlich bildet die Percentage of Completion-Methode den dahinterstehenden wirtschaftlichen Sachverhalt deutlicher ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Werkverträgen gem. § 631 ff. BGB ist der Anspruch dem Leistenden in der Regel erst nach Abschluss und Abnahme des Werkes sicher, da er erst dann erfährt, inwieweit bereits vereinnahmte Abschlagszahlungen beim Unternehmer verbleiben und welche Teile z.B. aufgrund von Gewährleistungsansprüchen aufgrund von mangelhafter Leistungserbringung etc. wegfallen. Es fehlt vor der Lieferung und Abnahme des Werkes also an der Unentziehbarkeit des Anspruchs. In einigen Fällen stimmen die geleisteten Abschlagszahlungen nicht mit der konkret erbrachten Teilleistung überein. Daher sind zumindest Teilbeträge der Abschlagszahlungen dem Unternehmer noch nicht sicher. Die Gewinne bei Werkverträgen sind somit erst nach Lieferung des Werkes an den Auftraggeber und dessen entgültige Abnahme als realisiert anzusehen (sogenannte Completed Contract-Methode oder auch CC-Methode). Bei langfristigen Auftragsfertigungen ist der Zeitpunkt der Anspruchsenstehung auf das Honorar ausschlaggebend für die Gewinnrealisierung. In der Regel liegt eine langfristige Auftragsfertigung vor, wenn sich der Herstellungsprozess über mehrere Geschäftsjahre erstreckt. Grundsätzlich ist die Abschlagszahlung keine Teilabnahme, sondern lediglich eine Anzahlung. Der Gewinn ist also noch nicht realisiert, da das Risiko auf Rückforderung noch besteht (Oder bei Untergang des Werkes vor Gefahrenübergang gem. § 644 Abs. 1 S. 1 BGB der Auftragnehmer zur Wiederherstellung des Werkes verpflichtet ist) und somit das Honorar noch nicht so gut wie sicher ist. In Ausnahmefällen sind jedoch auch Teilgewinnrealisierungen handelsrechtlich und über die Maßgeblichkeit auch steuerrechtlich zulässig. Ausnahmefälle können sein: Periodenübergreifende Fertigungsaufträge; Verträge, in denen das Gesamtwerk in Leistungsabschnitte unterteilt wird und die jeweilige Abnahme und Vergütung pro Leistungsabschnitt bereits im Vertrag geregelt ist, also bei „qualifizierten“ oder „echten“ Teilabnahmen. Abschlagszahlungen nach § 632a BGB führen also noch nicht zur Gewinnrealisierung. Dies entspricht der Intention, die bei der Einführung dieses Paragraphen zugrunde lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist anzunehmen, dass sich dieser Annäherungstrend des deutschen Handelsrechts an die IFRS auch weiterhin fortsetzt. Im Bereich der Gewinnrealisierung gibt es den International Accounting Standard 11 (IAS 11), der die Percentage of Completion-Methode PoC-Methode) regelt. Nach dieser Methode muss der jeweilige anteilige Fertigstellungsgrad des Gesamtwerks lediglich verlässlich geschätzt werden, um zu einer Teilleistung und damit einer Teilgewinnrealisierung zu führen. Eine Abnahme ist nicht notwendig. Ob die Vorschriften der IFRS in den kommenden Jahren oder Jahrzehnten komplett in das Handelsrecht übernommen werden, ist jedoch unwahrscheinlich, da die IFRS teilweise sehr komplex sind und somit zwar von kapitalmarktorientierten Unternehmen (die über dafür zuständige Stabsabteilungen verfügen und häufig ohnehin die IFRS umsetzen), jedoch nicht von KMUs (die in der Regel nur über ein schlank organisiertes Rechnungswesen verfügen) umgesetzt werden können. Bereits das BilMoG sollte zu einer weniger komplexen und kostengünstigeren Alternative zu den IFRS führen und gleichzeitig die Aussagekraft des handelsrechtlichen Jahresabschlusses erhöhen. Diese Intention wird vermutlich auch bei zukünftigen Änderungen des HGB zu Grunde liegen. Auch wenn die Vorschrift des IAS 11 und somit die Percentage of Completion-Methode auch von KMUs umsetzbar wäre, ist die Übernahme dieser Regelung in das HGB (und über die Maßgeblichkeit auch in das Steuerrecht) dennoch unwahrscheinlich, da diese Methode eine Durchbrechung des Realisationsprinzips darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adler Hans / Düring Walther / Schmaltz Kurt, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, 6. Auflage, 2000, Schäffer-Poeschel Verlag, § 252 HGB, Tz. 86ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dobler Michael / Montag Pia: Relevanz, Umsetzung und Grenzen der stage-of-completion-Methode bei nicht-kostenbasierter Ermittlung des Leistungsfortschritts, Zeitschrift für Internationale Rechnungslegung (IRZ), 2012, S. 385 (385).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Küting Karlheinz / Bauer Thomas / Hess Gerhard / Reuter Michael: Erhaltene Anzahlungen und Fertigungsaufträge sowie ihre bilanzielle und bilanzanalytische Einordnung, in: Deutsches Steuerrecht (DStR), 2008, (Beihefter), S. 81 (85-92).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lukas Christian / Rapp Matthias J: Die Percentage-of-Completion-Methode: Budgetierung und Realisierung im Projektgeschäft, in: Zeitschrift für Internationale Rechnungslegung (IRZ), 2010, S. 123 (134, 136).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz Ulrich: Realisationsprinzip bei Abschlagszahlungen – Neues „Dauerstreitfeld“ mit der Finanzverwaltung?, in: Der Betrieb, Nr. 7, 19.02.2016, S. 371 (373).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schubert Wolfgang J. / Pastor Christiane, Beck’scher Bilanzkommentar, 10. Aufl., München, 2016, Beck Verlag, § 253 HGB Rn. 462.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schubert Wolfgang J. / Pastor Christiane, Beck’scher Bilanzkommentar, 9. Aufl., München, 2014, Beck Verlag, § 252 HGB, Rz. 44.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprau Hartwig, in: Palandt, BGB, 74. Aufl., München, 2015, Beck Verlag, §632a BGB, Tz. 4ff; vgl. BGH-Urteil vom 11.02.1999, VII ZR 399/97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Velte Patrick/ Stawinoga Martin: Handels- und steuerbilanzielle (Teil-) Gewinnrealisierung bei (langfristigen) Werkverträgen, in: Steuer und Wirtschaft (StuW) 2/2016, S. 118 (123, 126).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winnefeld: Bilanz-Handbuch, 5. Aufl. 2015, Rn 1004.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wollny Christoph: Die (Un-)Beachtlichkeit des bilanziellen Vorsichtprinzips in der Unternehmensbewertung, in: Deutsches Steuerrecht (DStR), 2016, S. 2415 (2416).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Gesch%C3%A4fts-_und_Firmenwert&amp;diff=11667</id>
		<title>Geschäfts- und Firmenwert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Gesch%C3%A4fts-_und_Firmenwert&amp;diff=11667"/>
		<updated>2017-05-21T20:32:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 246 Abs. 1 S. 4 HGB  § 253 Abs. 3 HGB   § 7 Abs. 1 S. 3 EStG   R 5.5 EStR   ==Definition==  Der Geschäfts- und Firmenwert ist gem. R 5.5 E…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 246 Abs. 1 S. 4 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 253 Abs. 3 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 1 S. 3 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R 5.5 EStR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäfts- und Firmenwert ist gem. R 5.5 EStR „Geschäfts- oder Firmenwert/Praxiswert“ der Ausdruck der Gewinnchancen eines Unternehmens, soweit diese nicht auf einzelnen Wirtschaftsgütern oder der Person des Unternehmens beruhen, sondern auf den Betrieb eines lebenden Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Immaterielles Wirtschaftsgut==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geschäfts- und Firmenwert gehört zu den immateriellen Wirtschaftsgütern. Es handelt sich um den Unterschiedsbetrag, um den die für die Übernahme eines Unternehmens bewirkte Gegenleistung den Wert der einzelnen Vermögensgegenstände des Unternehmens abzüglich der Schulden im Zeitpunkt der Übernahme übersteigt. Folglich ist zwischen den immateriellen Einzelwirtschaftsgütern und dem Geschäfts- und Firmenwert differenziert werden. Der Geschäfts- und Firmenwert gilt gem. § 246 Abs. 1 S. 4 HGB als abnutzbarer Vermögensgegenstand (zeitlich begrenzt nutzbarer Vermögensgegenstand), soweit er entgeltlich erworben wurde. Der derivativ erworbene Geschäfts- und Firmenwert ist handelsrechtlich gem. § 246 Abs. 1 S. 4 HGB sowie über die Maßgeblichkeit auch steuerrechtlich zu aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert als abnutzbarer Vermögensgegenstand gilt, ist er steuerrechtlich gem. § 7 Abs. 1 S. 3 EStG auf 15 Jahre planmäßig abzuschreiben. Handelsrechtlich ist ebenfalls eine Abschreibung gem. § 246 Abs. 1 S. 4 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 HGB planmäßig auf die voraussichtliche Nutzungsdauer abzuschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 426, 1136, 1565, 1574.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz.122ff, 302, 316 .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Sonstige_Leistung_(UStG)&amp;diff=11666</id>
		<title>Sonstige Leistung (UStG)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Sonstige_Leistung_(UStG)&amp;diff=11666"/>
		<updated>2017-05-21T14:45:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Übersicht==     Datei:SonstigeLeistung.jpg      ==Literatur==  Abschn. 3.1 Abs. 4 UStAE.   == Ersteinstellender Autor ==  Christoph Bieramperl    [[Kategor…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Übersicht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SonstigeLeistung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschn. 3.1 Abs. 4 UStAE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Lieferung_(UStG)&amp;diff=11665</id>
		<title>Lieferung (UStG)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Lieferung_(UStG)&amp;diff=11665"/>
		<updated>2017-05-21T14:43:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Übersicht==     Datei:Lieferung.jpg     ==Literatur==  § 3 UStG und Abschn. 1.2 UStAE.   == Ersteinstellender Autor ==  Christoph Bieramperl    [[Kategori…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Übersicht==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Lieferung.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 UStG und Abschn. 1.2 UStAE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Werklieferung&amp;diff=11664</id>
		<title>Werklieferung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Werklieferung&amp;diff=11664"/>
		<updated>2017-05-21T14:40:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 3 Abs. 4 UstG  § 3 Abs. 5a UStG  § 3 Abs. 6-8 UStG  § 4 Nr. 1a UStG  § 6 Abs. 1 UStG  § 13b Abs. 1 Nr. 1 UStG  § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 4 UstG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 5a UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 6-8 UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 4 Nr. 1a UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 6 Abs. 1 UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 13b Abs. 1 Nr. 1 UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Werklieferung liegt gem. § 3 Abs. 4 UStG vor, wenn der Unternehmer die Bearbeitung oder Verarbeitung eines Gegenstands übernommen hat und dabei Stoffe verwendet, die er selbst beschafft hat, solange es sich bei den Stoffen nicht nur um Zutaten oder sonstige Nebensachen handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitpunkt der Umsatzrealisierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umsatz gilt als realisiert, wenn die Verfügungsmacht am erstellten Werk auf den Auftraggeber übergeht (i.d.R. bei Übergabe und Abnahme des Werkes).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort der Leistung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Werklieferung gelten die Regelungen der Lieferung. Gemäß § 3 Abs. 5a UStG richtet sich der Ort vorbehaltlich der §§ 3c, 3e, 3f und 3g nach den Absätzen 6 und 8. Für die Bestimmung des Leistungsortes der Werklieferung gelten also die Regelungen gem. § 3 Abs. 6-8 UStG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leistungsempfänger schuldet die Umsatzsteuer für steuerpflichtige Werklieferungen eines im Ausland ansässigen Unternehmens gem. § 13b Abs. 1 Nr. 1 UStG. Für steuerpflichtige Werklieferungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen, mit Ausnahme von Planungs- und Überwachungsleistungen, schuldet der Leistungsempfänger gem. § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG die Umsatzsteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerbefreiung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werklieferungen lösen Steuerbefreiungen gem. § 4 Nr. 1a UStG i.V.m. § 6 Abs. 1 UStG aus, wenn der Gegenstand in ein Drittland ausgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Werkleistung&amp;diff=11663</id>
		<title>Werkleistung</title>
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		<updated>2017-05-21T14:39:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 1 Abs. 1 Nr. 1 UstG  § 3 Abs. 4 S. 1 UStG  § 3 Abs. 4 S. 2 UStG  § 3 Abs. 10 UStG   ==Erklärung==  Die Lieferung und die sonstige Leistun…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 1 Abs. 1 Nr. 1 UstG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 4 S. 1 UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 4 S. 2 UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 10 UStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lieferung und die sonstige Leistung stellen im Umsatzsteuerrecht gem. § 1 Abs. 1 Nr. 1 UStG die wesentlichen Besteuerungsgrundlagen dar. Eine Sonderform dieser sonstigen Leistung ist die Werkleistung. Diese ist von der Werklieferung abzugrenzen. Bei der Werkleistung handelt es sich, wie auch bei der Werklieferung, gem. § 3 Abs. 4 S. 1 UStG um die Bearbeitung und Verarbeitung eines Gegenstands. Der Unterschied liegt gem. § 3 Abs. 4 S. 1 UStG jedoch vor allem darin, dass bei der Werkleistung, im Gegensatz zur Werklieferung, die verwendeten Stoffe vom Auftraggeber zur Verfügung gestellt und keine selbst beschafften Stoffe benutzt werden. Entscheidend sind hierbei jedoch die Hauptstoffe, wobei auch Nebenstoffe oder Sonstiges (z.B. Arbeitskräfte, Maschinen und Hilfsstoffe) Gegenstand der Beistellung sein können. Werden eigene Zutaten oder sonstige Nebensachen (z.B. Hilfs- oder Betriebsstoffe) verwendet, ist dies gem. § 3 Abs. 4 S. 1 UStG nicht schädlich für die Charakteristik einer Werkleistung. Ob es sich um eine Zutat oder sonstige Nebensache handelt, hängt nicht vom Verhältnis des Wertes der Arbeit oder des Arbeitserfolgs zum Wert der Stoffe ab, sondern darauf, ob diese Stoffe ihrer Art nach sowie nach dem Willen der Beteiligten als Hauptstoffe, Zutaten oder sonstige Nebenstoffe des herzustellenden Werks anzusehen sind. Dies gilt gem. § 3 Abs. 4 S. 2 UStG auch, wenn die Gegenstände fest mit dem Grund und Boden verbunden sind. Das Verhältnis des Wertes der Arbeit oder des Arbeitserfolges zum Wert der vom Unternehmen beschafften Stoffe kann lediglich ein Anhaltspunkt für die Einstufung des Umsatzes als Werklieferung oder Werkleistung darstellen, sind aber allein kein ausschlaggebendes Abgrenzungskriterium. Vielmehr ist eine Gesamtbetrachtung sowie eine Abwägung heranzuziehen, ob die charakteristischen Merkmale einer Lieferung oder einer sonstige Leistung überwiegen. In Zweifelsfällen entscheidet die Verkehrsauffassung. Eine Werkleistung liegt gem. § 3 Abs. 10 UStG auch dann vor, wenn ein Unternehmer einem Auftraggeber, der ihm einen Stoff zur Herstellung eines Gegenstands übergeben hat, an Stelle des herzustellenden Gegenstands einen gleichartigen Gegenstand, wie er ihn in seinem Unternehmen aus solchem Stoff herzustellen pflegt, überlasst (dies ist die sogenannte Umtauschmüllerei). In diesem Fall liegt jedoch nur dann eine Werkleistung vor, wenn das Entgelt für die Leistung nach Art eines Werklohns unabhängig vom Unterschied zwischen dem Marktpreis des empfangenen Stoffs und dem des überlassenen Gegenstands berechnet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Werkleistung wird gemäß Abs. 3.8 Abs. 1 S. 3 UStAE umsatzsteuerrechtlich der sonstigen Leistung zugeordnet. Sonstige Leistungen sind gem. § 3 Abs. 9 S. 1 UStG Leistungen, die keine Lieferungen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitpunkt der Umsatzrealisierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Umsatz gilt als realisiert, wenn das Werk fertiggestellt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ort der Lieferung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Bestimmung des Leistungsortes der Werkleistungen gelten demnach § 3a UStG und § 3b UStG. Gem. § 3a Abs. 3 Nr. 3 Buchst. c UStG werden Arbeiten an beweglichen körperlichen Gegenständen dort ausgeführt, wo der Unternehmer jeweils ausschließlich oder zum wesentlichen Teil tätig wird und gem. § 3a Abs. 2 UStG (Art. 44 MwStSystRL) dort ausgeführt, wo der Leistungsempfänger das Unternehmen betreibt oder die Betriebsstätte unterhält. Wartungsarbeiten an Betriebsmittel (z.B: Maschinen) können als Werkleistungen angesehen werden, solange der Werkunternehmer keine selbst beschafften Hauptstoffe verwendet (vgl. Abschn. 3a.6 Abs. 11 UStAE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerschuldnerschaft des Leistungsempfängers==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Leistungsempfänger schuldet die Umsatzsteuer für steuerpflichtige Werkleistungen eines im Ausland ansässigen Unternehmens gem. § 13b Abs. 1 Nr. 1 UStG. Für steuerpflichtige Werkleistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen, mit Ausnahme von Planungs- und Überwachungsleistungen, schuldet der Leistungsempfänger gem. § 13b Abs. 2 Nr. 4 UStG die Umsatzsteuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Steuerbefreiung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werkleistungen lösen Steuerbefreiungen gem. § 4 Nr. 1a i.V.m. § 7 UStG (Art. 146 Abs. 1d MwStSystRL) aus, wenn Gegenstände zur Lohnverarbeitung eingeführt werden, um sie nach der Lohnverarbeitung wieder in ein Drittland auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 10 UstG.&lt;br /&gt;
Abschn. 3.8 Abs. 1 S. 5 UStAE (10.08.2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschn. 3.8 Abs. 1 S. 7 UStAE (10.08.2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschn. 3.8 Abs. 2 S. 3 UStAE (10.08.2016.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschn. 3.8 Abs. 6 S. 4 UStAE (10.08.2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschn. 3.8 Abs. 6 S. 5 UStAE (10.08.2016).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alber Matthias / Melzer Karsten / Reindl Birgit / Rümelin Johannes / Scheel Thomas: Crashkurs Steuerrecht: Prüfung 2013 (Die Steuerberaterprüfung), Band 4, 2013, Schäffer-Poeschel Verlag, S. 60.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH Urteil vom 29.04.1982, V R 132/75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 08.07.1971, V R 38/68 (BStBl 1972 II, S. 44).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 09.03.1961, V 162/58 U (BStBl 1961 III, S. 267).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 10.09.1959, V 32/57 U (BStBl 1959 III, S. 435).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 12.03.1959, V 205/56 S (BStBl 1959 III, S. 227).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 18.05.1961, V 29/59 U (BStBl 1961 III, S. 325).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 21.09.1955, V 150/55 S (BStBl 1955 III, S. 334).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 25.02.1954, V 236/53 U (BStBl 1953 III, S. 151).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 28.05.1953, V 22/53 U (BStBl 1953 III, S. 217).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 9. 6. 2005, V R 50/02 (BStBl 2006 II, S. 98).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BMF-Schreiben vom 12.12.2012, IV D 2 – S 7112/11/10001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EuGH-Urteil vom 17.05.2001, C-323/99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EuGH-Urteil vom 2. 5. 1996, C-231/94 (BStBl 1998 II, S. 282).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
EuGH-Urteil vom 29.03.2007, C-111/05.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Flückiger Klaus-Peter, in: Schwarz Bernhard / Widmann Werner / Radeisen Rüdiger, Kommentar zum Umsatzsteuergesetz (UStG) (Stand: September 2015, 182. Ergänzungslieferung 2015), Freiburg, Haufe-Lexware Verlag, § 3 Abs. 10 UStG, Rz. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gellrich Kai / Philippen Jörg: Verkehrsteuern: Umsatzsteuer und Grunderwerbsteuer, Wiesbaden, 2011, Gabler Verlag, S. 55.&lt;br /&gt;
Rose Gerd: Die Verkehrsteuern, 13. Auflage, Wiesbaden, 1997, Gabler Verlag, S. 123.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weimann Rüdiger: Umsatzsteuer in der Praxis, 14. Auflage, Freiburg, 2016, Haufe-Lexware Verlag, S. 118.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Abschlagszahlung&amp;diff=11662</id>
		<title>Abschlagszahlung</title>
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		<updated>2017-05-21T14:36:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 271a BGB  § 320 BGB  § 632a BGB   § 16 Abs. 1 VOB/B   § 3 Abs. 2 MaBV   § 8 Abs. 2 HOAI (a.F.)  § 15 Abs. 2 HOAI (n.F.)   § 266 Abs. 3…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 271a BGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 320 BGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 632a BGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 16 Abs. 1 VOB/B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 3 Abs. 2 MaBV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 8 Abs. 2 HOAI (a.F.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 15 Abs. 2 HOAI (n.F.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 266 Abs. 3 C Nr. 3 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 266 Abs. 2 B I. Nr. 2 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 266 Abs. 2 B I. Nr. 4 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Arten von Abschlagszahlungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abschlagszahlungen.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Abschlagszahlungen handelt es sich grundsätzlich um die Bezahlung von Teilbeträgen einer Gesamtvergütung. Sie stellen also eine Teilerfüllung der Zahlungspflicht des Auftraggebers dar. Der Begriff Abschlagszahlung wird bei Werkverträgen, Bauverträgen und für Bauplanungsleistungen verwendet. Es handelt sich dabei um Anzahlungen in Bezug auf den Vergütungsanspruch für ein Gesamtwerk, wobei nach Beendigung des Vertrags der Auftragnehmer seine Leistungen endgültig abzurechnen hat. Abschlagszahlungen sind für Werkverträge mit Verbrauchern gem. § 632a BGB i.V.m § 271a BGB und FoSiG, für Bauverträge gem. § 16 Abs. 1 VOB/B, für Verträge mit Bauträgern nach der Verordnung über Abschlagszahlungen bei Bauträgerverträgen (AbschlagsV) vom 23.05.2001 mit Ergänzung durch das FoSiG gem. § 3 Abs. 2 MaBV (wobei hier auch § 632a Abs. 3 BGB Anwendung findet) und für Bauplanungsleistungen gem. § 8 Abs. 2 HOAI (a.F.) sowie § 15 Abs. 2 HOAI (n.F.) geregelt. Wird eine Abschlagszahlung nicht geleistet, so ist der Unternehmer gem. § 320 BGB zur Arbeitseinstellung berechtigt. Werden Abschlagszahlungen in einer Schlussrechnung nicht berücksichtigt, so führt dies zu deren Nichtprüfbarkeit. Im Falle einer Überzahlung (der Gesamtbetrag der Abschlagszahlungen übertrifft den Betrag der Schlussrechnung) ergibt sich ein Anspruch auf Rückzahlung aus dem Vertrag. Abschlagszahlungen sind vom Auftragnehmer gem. § 266 Abs. 3 C Nr. 3 HGB zu verbuchen. Dieser kann die Abschlagszahlungen unter den Vorräten an unfertigen Leistungen gem. § 266 Abs. 2 B I. Nr. 2 HGB bis zur Höhe der für unfertige Leistungen aktivierten Herstellungskosten offen von der Aktivseite absetzen, falls den Abschlagszahlungen erbrachte Teilleistungen gegenüberstehen. Für den Auftraggeber handelt es sich bei der Abschlagszahlung um eine geleistete Anzahlung gem. § 266 Abs. 2 B I. Nr. 4 HGB.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH-Urteil vom 11.02.1999, VII ZR 399/97.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH-Urteil vom 28.10.1999, VII ZR 326/98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BGH-Urteil vom 30.09.2004, VII ZR 187/03.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Güntzer Karl H. / Hammacher Peter: Handbuch der Auftragsabwicklung, 3. Auflage, Heidelberg, 2007, GHC-Verlag, S. 197.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
OLG Dresden vom 11.01.2012, 13 U 1004/11; vgl. BGH-Beschluss vom 21.11.2013, VII ZR 209/12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schwenker Christian / Wessel Markus, in: Messerschmidt Burkhard / Voit Wolfgang (Hrsg.), Privates Baurecht, 2. Aufl., München, 2012, Beck Verlag, § 15 HOAI, Tz. 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirth Axel, in: Korbion Hermann / Mantscheff Jack / Vygen Klaus, Honorarordnung für Architekten und Ingenieure, 8. Aufl., München, 2013, Beck Verlag, § 15 HOAI, Tz. 56.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Realisationszeitpunkte&amp;diff=11661</id>
		<title>Realisationszeitpunkte</title>
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		<updated>2017-05-21T14:32:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Realisationszeitpunkte bei verschiedenartigen Transaktionen   ==Verkauf beweglicher Sachen==  Beim Verkauf beweglicher Sachen bestimmt in der Regel der Gefahrenü…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Realisationszeitpunkte bei verschiedenartigen Transaktionen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkauf beweglicher Sachen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Verkauf beweglicher Sachen bestimmt in der Regel der Gefahrenübergang den Realisationszeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Veräußerung von Grundstücken==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Realisationszeitpunkt bei Veräußerung von Grundstücken liegt dann vor, wenn die Verfügungsmacht über das Grundstück an den Käufer übergeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Tausch==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Tausch handelt es sich um einen Vertrag, bei dem der Austausch zweier Sachwerte Vertragsgegenstand ist.  Auf den Tausch finden über § 480 BGB die Vorschriften des Kaufs (§ 433 ff. BGB) entsprechende Anwendung. Der Tausch kann in einen Veräußerungsakt und in einen Anschaffungsakt unterteilt werden, die handelsrechtlich zur Realisation der stillen Reserven oder stillen Lasten, der in dem jeweiligen Vermögensgegenstand ruht.  Steuerrechtlich handelt es sich gem. § 6 Abs. 6 S. 1 EStG um einen Umsatzakt. Der Zeitpunkt des Tauschaktes ist somit der Realisationszeitpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienstleistungsverträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Dienstleistung handelt es sich um eine positive Zustandsveränderung, die durch den Leistenden herbeigeführt wird.  Die Realisation von Dienstleistungen tritt dann ein, wenn die Leistung erbracht ist, also wirtschaftlich erfüllt ist, und daher Anspruch auf Gegenleistung (in der Regel Zahlung) entstanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dauerschuldverhältnisse==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Dauerschuldverhältnisse versteht man Verhältnisse mit langen Erfüllungszeiträumen, wie z.B. Miet-, Pacht- und Leasingverhältnisse. Der Gewinn wird hier jeweils mit den Entgeltansprüchen realisiert, die zu festgelegten Zeitpunkten (z.B. am Ende jedes Monats) entstehen.  Sie sind somit jeweils als Teilleistung anzusehen. Dabei ist jedoch stets darauf zu achten, dass Leistung und Gegenleistung übereinstimmen. Bei Abweichungen ist daher eine Rechnungsabgrenzung vorzunehmen, um dem Vorsichtsprinzip gerecht zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werkverträge und Werklieferungsverträge==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Realisationszeitpunkt bei Werkverträge gem. § 631 ff. BGB hängt gem. § 640 BGB i.V.m. § 644 Abs. 1 S. 1 BGB von der Abnahme des Werkes ab. Bei Werklieferungsverträgen hingegen, für die nach § 651 S. 1 BGB die Vorschriften für Kaufverträge gelten, ist der Realisationszeitpunkt der Übergang der Preisgefahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Forderungen, die nicht aus Austauschgeschäften resultieren==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schadensersatzansprüche sind realisiert, sobald ein Schaden entstanden ist und ein zum Schadensersatz Verpflichteter feststeht.  Das rechtskräftige Urteil des Gerichts spielt für den Realisationszeitpunkt hier keine Rolle.  Steuererstattungsansprüche hingegen werden erst am Ende des Geschäftsjahres aktiviert, auf das sie entfallen.  Der Realisationszeitpunkt bei gesellschaftlichen Rückgewähransprüchen hängt zum einen von der Kenntnisnahme der Gesellschafter und zum anderen davon ab, ob der Gesellschafter die Rückgewähr auch verlangen möchte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gewinnbeteiligungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausschlaggebend für den Realisationszeitpunkt bei Gewinnbeteiligungen ist in der Regel der Beschluss über die Gewinnverwendung von den Gesellschaftsorganen vor dem Abschlussstichtag gem. § 174 AktG und §§ 29, 46 Nr. 1 GmbHG, da erst hier der Anspruch auf die Gewinnbeteiligung für den Gesellschafter entsteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Langfristige Fertigung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während bei Werkverträgen die Abnahme für die Realisation entscheidend ist, ist dies bei langfristigen Fertigungsaufträgen nicht praxisnah. Die im IFRS vorgeschriebene Percentage-of-Completion-Methode hingegen ist mit Einführung des BilMoG nicht zulässig.  Daher werden in der Praxis häufig Teilabrechnungen vertraglich vereinbart.  Hier handelt es sich jeweils um Teilleistungen, die zu einer Teilgewinnrealisierung führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Mehrkomponentengeschäfte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man spricht von Mehrkomponentengeschäften, wenn in einem Vertrag mehrere unterschiedliche Leistungen geregelt werden oder wenn mehrere Einzelverträge zu einem Geschäft zusammengefasst werden, weil sie wirtschaftlich zusammenhängen.  Hier muss geprüft werden, ob sich aus diesen Geschäften mehrere Realisationszeitpunkte für die einzelnen Leistungen ergeben, oder ob ein einziger Realisationszeitpunkt für alle Leistungen (als Leistungsbündel) in Frage kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adler Hans / Düring Walther / Schmaltz Kurt, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, 6. Auflage, 2000, Schäffer-Poeschel Verlag, § 252 Tz. 82.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 05.05.1976, I R 121/74 (BStBl 1976 II, S. 541).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Döll Brigitte, Bilanzierung langfristiger Fertigung, Frankfurt am Main / Bern / New York, 1984, Peter Lang Verlag, S. 225.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Euler, Grundsätze ordnungsmäßiger Gewinnrealisierung, Düsseldorf 1989, S. 123 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fülbier Rolf Uwe / Kuschel Peter / Selchert Friedrich, in: Küting Karlheinz / Pfitzer Norbert / Weber Peter (Hrsg.), Handbuch der Rechnungslegung, 20. Ergänzungslieferung, 2015, Loseblattwerk, Stuttgart, § 252 Rn. 99.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennrichs Joachim, in: Münchner Kommentar zum Bilanzrecht, München, 2013, München, § 246 Rn. 52.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lehmann Matthias, Absatzwirtschaft, 2. Aufl., Heidelberg, 2003, Springer Verlag, S. 224.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx Franz Jürgen / Löffler Christoph, in: Beck’sches Handbuch der Rechnungslegung, Loseblattwerk, München, B 700, Rn. 104 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx Franz Jürgen: Grundsätze der Gewinnrealisierung im Handels- und Steuerbilanzrecht, NWB Unternehmensteuer und Bilanzen (StuB) 9/2016, S. 327 (329-332).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulze-Osterloh Joachim, in: Ballwieser Wolfgang / Grewe Wolfgang (Hrsg.), Wirtschaftsprüfung im Wandel, München 2008, S. 418.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiedchen Susanne, in: Münchner Kommentar zum Bilanzrecht, München, 2013, München, § 252 HGB Rz. 76, 78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Velte Patrick/ Stawinoga Martin: Handels- und steuerbilanzielle (Teil-) Gewinnrealisierung bei (langfristigen) Werkverträgen, in: Steuer und Wirtschaft (StuW) 2/2016, S. 118 (119).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westermann Harm Peter, in: Münchener Kommentar zum BGB, 7. Aufl., München, 2016, Beck Verlag, § 480 Rn. 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedmann / Böcking / Gros, Bilanzrecht, 3. Aufl., München 2014, § 252 Rz. 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wiedmann Harald / Böcking Hans-Joachim / Gros Marius, Bilanzrecht, 3. Aufl., München, 2014, Beck Verlag, § 252 Rz. 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkeljohann Norbert / Büssow Thomas, in: Beck’scher Bilanz-Kommentar, 10. Aufl., München 2016, Beck Verlag, § 252 Rz. 44.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winnefeld Robert, Bilanz-Handbuch, 5. Aufl., München, 2015, Beck Verlag, E 92, 94.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwirner Christian, in: Pelka Jürgen / Petersen Karl (Hrsg.), Beck’sches Steuerberater-Handbuch 2015 / 2016, 15. Aufl., München, 2015, Beck Verlag, Teil A, Rn. 742.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Gewinnrealisierung&amp;diff=11660</id>
		<title>Gewinnrealisierung</title>
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		<updated>2017-05-21T14:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB   § 4 Abs. 1 EStG  § 5 Abs. 1 S. 1 EStG  R 4.1 Abs. 5 EStR   R 5.2EStR  R 5.3EStR  R 5.4 EStR   ==Einordnu…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 4 Abs. 1 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 5 Abs. 1 S. 1 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R 4.1 Abs. 5 EStR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R 5.2EStR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R 5.3EStR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R 5.4 EStR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einordnung in die GoB==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Realisationsprinzip.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gewinnrealisierung ist die Erbringung der Erfüllungshandlung durch den Leistungsverpflichteten, die von ihm geschuldet wird. Gewinne dürfen gem. § 252 Abs. 1 Nr. 4 2. Halbsatz HGB nur dann berücksichtigt werden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Dieses Prinzip wird auch Realisationsprinzip genannt und gehört zu den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB). Dabei gelten für verschiedenartige Transaktionen unterschiedliche Realisationszeitpunkte. Im Zuge der Maßgeblichkeit gem. § 5 Abs. 1 S. 1 EStG werden diese Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung im Rahmen der steuerlichen Gewinnermittlung von buchführungspflichtigen sowie buchführenden Kaufleuten übernommen und bedarf einheitlicher Auslegung, da es im Steuerrecht bezüglich des Realisationsprinzips keine Sonderregelungen gibt. Gem. R 4.1 Abs. 5 i.V.m. R 5.2 bis 5.4 EStR sind diese Grundsätze auch bei der Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich gem. § 4 Abs. 1 EStG heranzuziehen. Das Realisationsprinzip wird demnach nicht nur bei buchführungspflichtigen und freiwillig buchführenden Kaufleuten, sondern auch bei sonstigen bilanzierenden Steuerpflichtigen wie Landwirten und Angehörigen der Freien Berufe angewendet. Aufgrund von unvollständigen Informationen und der Unsicherheit künftiger Ereignisse ergeben sich zwangsweise Ermessensspielräume, die mit kaufmännischer Vorsicht zu behandeln sind. Das BilMoG und BilRUG haben dabei das Realisationsprinzip im Grunde nicht verändert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Adler Hans / Düring Walther / Schmaltz Kurt, Rechnungslegung und Prüfung der Unternehmen, 6. Auflage, 2000, Schäffer-Poeschel Verlag, § 252 HGB, Rz. 68.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzinger Heribert M., in: Herrmann Carl / Heuer Gerhard / Raupach Arndt, EStG / KStG, Köln, 2016, Otto Schmidt Verlag, § 5 EStG, Anm. 32,33.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Art. 6 Abs. 1 c) i) Richtlinie 2013/34/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 26.06.2013.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
BFH-Urteil vom 29.11.2007, IV R 62/05 (BStBl. II 2008, S. 559).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dauber Desiree: Das Realisationsprinzip als Grundprinzip der steuerrechtlichen Gewinnermittlung (Europäische Hochschulschriften), Frankfurt, 2003, Peter Lang Verlag, S. 130.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forster Karl-Heinz: Rückstellungen für Verluste aus schwebenden Geschäften, in: Die Wirtschaftsprüfung (WPg) 1971, S. 393 (393).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennrichs Joachim, in: Tipke Klaus / Lang Joachim, Steuerrecht, 22. Aufl., Köln, 2015, Otto Schmidt Verlag, § 9 Rz. 401.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennrichs Joachim, in: Tipke Klaus / Lang Joachim, Steuerrecht, 22. Aufl., Köln, 2015, Otto Schmidt Verlag, § 9 Rz. 88.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kanzler, in: Prinz / Kanzler (Hrsg.) NWB Praxishandbuch BilStRecht, 2. Aufl. 2014, Rz. 144-154.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leffson: Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung, 7. Aufl., Düsseldorf, 1987, IDW-Verlag, S. 479.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marx Jürgen: Grundsätze der Gewinnrealisierung im Handels- und Steuerbilanzrecht, NWB Unternehmenssteuern und Bilanzen (StuB), 09/2016, S. 327 (333).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinz Ulrich: Entwicklungsperspektiven im Bilanzsteuerrecht, in: Der Betrieb, Nr. 1, 08.01.2016, S. 9 (9 f.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidt Ludwig / Weber-Grellet Heinrich, EStG, 34. Aufl., München, 2015, Beck Verlag, § 5 Rz. 78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiedchen Susanne, in: Herrmann Carl / Heuer Gerhard / Raupach Arndt, EStG / KStG, Köln, 2016, Otto Schmidt Verlag, § 5 EStG Rz. 396.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tiedchen Susanne, in: Münchner Kommentar zum Bilanzrecht, München, 2013, München, § 252 HGB Rz. 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
v. Wolfersdorff Janine, Steuerbilanzielle Gewinnermittlung, 2014, Josef Eul Verlag, S. 178-184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Velte Patrick: Fiskalpolitische Maßgeblichkeit bei der Rückstellungsbewertung, in: Steuer und Wirtschaft (StuW) 2013, S. 197 (197).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Winkeljohann Norbert / Büssow Thomas, in: Beck’scher Bilanz-Kommentar, 9. Aufl., München, 2014, Beck Verlag, § 255 Rz. 43-49.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Realisationsprinzip.jpg&amp;diff=11659</id>
		<title>Datei:Realisationsprinzip.jpg</title>
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		<updated>2017-05-21T14:25:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
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		<updated>2017-05-21T14:24:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
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		<updated>2017-05-21T14:22:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
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		<title>Datei:Abschlagszahlungen.jpg</title>
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		<updated>2017-05-21T14:21:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Sicherungsgesch%C3%A4fte&amp;diff=11655</id>
		<title>Sicherungsgeschäfte</title>
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		<updated>2017-05-20T16:02:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnormen==  § 5 Abs. 1a EStG  § 254 HGB  ==Erklärung==  Werden Sicherungsgeschäfte zur finanzwirtschaftlichen Risikoverringerung eingesetzt, so müssen …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 5 Abs. 1a EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 254 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werden Sicherungsgeschäfte zur finanzwirtschaftlichen Risikoverringerung eingesetzt, so müssen gem. § 5 Abs. 1a EStG i.V.m. § 254 HGB Bewertungseinheiten gebildet werden. Bei den Sicherungsgeschäften handelt es sich um Termin- und Optionsgeschäfte. Hierdurch sollen vor allem Preis-, Zins-, Kurs- und Währungsrisiken, die im gewöhnlichen Geschäftsbetrieb präsent sind, zu verringern oder im besten Fall komplett auszuschließen. Dies wird durch sogenanntes Hedging erreicht, wobei Termin- oder Optionsgeschäfte mit einem gegenläufigen Risiko abgeschlossen werden. Beim Hedging unterscheidet man zwischen Micro-Hedging (unmittelbare Verknüpfung zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft) und Macro-Hedging (Absicherung einer Vielzahl von Grundgeschäften). Voraussetzung ist jeweils, dass sich die Risiken von Grund- und Sicherungsgeschäft jeweils gegenläufig zueinander verhalten, damit die jeweiligen Risiken kompensiert werden. Sicherungsfähig sind dabei nicht nur Vermögensgegenstände, sondern auch Schulden, schwebende Geschäfte und mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 384, 385.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz. 271 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Zerobonds&amp;diff=11654</id>
		<title>Zerobonds</title>
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		<updated>2017-05-20T16:01:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Rechtsnorm==  § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 EStG   ==Erklärung==  Bei Zerobonds handelt es sich um Anleihen. Anstatt laufende Zinszahlungen, wird hier ein Einlösepre…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Rechtsnorm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Zerobonds handelt es sich um Anleihen. Anstatt laufende Zinszahlungen, wird hier ein Einlösepreis gezahlt, der höher ist als der Ausgabepreis. Der Anleihe-Gläubiger erhält für die Überlassung der Anleihe den Unterschiedsbetrag zwischen Ausgabepreis und Einlösepreis als Entgelt. Es gibt grundsätzlich zwei Arten: Aufzinsungsanleihe (Nennbetrag = Ausgabebetrag) und Abzinungsanleihe (Nennbetrag = Einlösebetrag). Für die Bilanzierung spielt es jedoch keine Rolle, welche der beiden Arten vorliegt. Aktiviert bzw. passiviert wird die Anleihe (sowohl beim Anleihe-Gläubiger als auch beim Anleihe-Schuldner) zu Beginn der Laufzeit mit dem Ausgabepreis. Am Ende der Laufzeit wird der Anspruch des Anleihe-Gläubigers sowie die Verbindlichkeit des Anleihe-Schuldners jeweils mit dem Einlösepreis anzusetzen. Während der Laufzeit ist jeweils der Unterschiedsbetrag zwischen den jeweiligen Bilanzstichtagen zu aktivieren bzw. passivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problematik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigt der Zins am Kapitalmarkt, so führt dies zu einem niedrigeren Teilwert. Dies tangiert jedoch nicht den festgelegten Einlösebetrag. Folglich liegt nicht eine voraussichtlich dauernde Wertminderung gem. § 6 Abs. 1 Nr. 2 S. 2 EStG vor. Folglich ist hier auch keine Teilwertabschreibung zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachverhalt: Erwerb von Zerobonds&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwerbsdatum: Januar 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausgabepreis: 15.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laufzeit: 4 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahreszins: 3 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einlösungsbetrag: 16.882,63 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zerobonds sind folgendermaßen zu aktivieren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.12.2016: 15.450,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.12.2017: 15.913,50 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.12.2018 16.390,91 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31.12.2019: 16.882,63 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die jeweilige Differenz oder Zuschreibung wird als Zinsertrag erfolgswirksam gebucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 746, 747.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Au%C3%9Fergew%C3%B6hnliche_Absetzung&amp;diff=11653</id>
		<title>Außergewöhnliche Absetzung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Au%C3%9Fergew%C3%B6hnliche_Absetzung&amp;diff=11653"/>
		<updated>2017-05-20T11:44:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens   ==Rechtsnorm==  § 7 Abs. 1 S. 7 EStG  § 7 Abs. 2 S. 4 EStG   ==Erklärung==  Absetzungen für …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsnorm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 1 S. 7 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 2 S. 4 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung sind gem. § 7 Abs. 1 S. 7 EStG zulässig, sofern die AfA gem. § 7 Abs. 1 EStG im Rahmen der linearen AfA oder AfA nach Maßgabe der Leistung berechnet wird. Wird die Absetzung jedoch in fallenden Jahresbeträgen (degressive AfA) berechnet, so ist eine Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung gem. § 7 Abs. 2 S. 4 EStG nicht zulässig, es sei denn, es erfolgt ein Wechsel der AfA-Methode zur linearen AfA, sodass § 7 Abs. 1 EStG i.V.m. § 7 Abs. 1 S. 7 EStG gilt. Entfällt der Grund für die Absetzung für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung jedoch in späteren Wirtschaftsjahren, so ist gem. § 7 Abs. 1 S. 7 2. HS EStG in den Fällen der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 oder nach § 5 EStG eine entsprechende Zuschreibung vorzunehmen. Die Beweislast für den Wegfall dieser maßgeblichen Gründe und somit für das Vorliegen eines steuererhöhenden Umstandes liegt nach den allgemeinen Beweislastregeln beim jeweils zuständigen Finanzamt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 823, 824.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Wechsel_der_AfA-Methode&amp;diff=11652</id>
		<title>Wechsel der AfA-Methode</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Wechsel_der_AfA-Methode&amp;diff=11652"/>
		<updated>2017-05-20T11:43:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens   ==Rechtsnormen==  § 4 Abs. 2 S. 2 EStG  § 7 Abs. 2 S. 4 EStG  § 7 Abs. 3 S. 1 EStG  § 7 Abs.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 4 Abs. 2 S. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 2 S. 4 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 3 S. 1 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 3 S. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 7 Abs. 3 S. 1 EStG ist der Wechsel bzw. der Übergang von der Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen (degressive AfA) zur Absetzung für Abnutzung in gleichen Jahresbeträgen (lineare AfA) zulässig. Gem. § 7 Abs. 3 S. 3 EStG ist jedoch der Wechsel bzw. Übergang der Absetzung in gleichen Jahresbeträgen (lineare AfA) zur Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen (degressive AfA) nicht zulässig. Erfolgt ein Wechsel bzw. Übergang von der Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen (degressive AfA) zur Absetzung für Abnutzung in gleichen Jahresbeträgen (lineare AfA), so bemisst sich gem. § 7 Abs. 3 S. 2 EStG die Absetzung für Abnutzung vom Zeitpunkt des Übergangs an nach dem dann noch vorhandenen Restwert und der Restnutzungsdauer des einzelnen Wirtschaftsgutes. Liegt eine nachträgliche, rückwirkende Bilanzänderung gem. § 4 Abs. 2 S. 2 EStG vor, so liegt ein unzulässiger Wechsel der AfA-Methode nicht vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problematik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein großes Problem bei der degressiven AfA stellt der Restwert dar. Im Rahmen der degressiven AfA kann das Wirtschaftsgut nie vollständig abgeschrieben werden, da stets ein Prozentwert vom Restwert abgesetzt wird. Daher Ist der Wechsel der AfA-Methode nach § 7 Abs. 3 EStG notwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin sind gem. § 7 Abs. 2 S. 4 EStG bei Wirtschaftsgütern, bei denen die Absetzung für Abnutzung in fallenden Jahresbeträgen (degressive AfA) bemessen wird, Absetzungen für außergewöhnliche technische oder wirtschaftliche Abnutzung nicht zulässig. Daher ist auch hier ein Wechsel der AfA-Methode notwendig, da durch den Wechsel zur linearen AfA diese Absetzung erreicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres Problem stellt die Nicht-Regelung bezüglich des Wechsels zwischen anderen AfA-Methoden (z.B. AfA nach Maßgabe der Leistung) dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsgut: Maschine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungskosten: 30.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer: 15 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restwert: 18.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restnutzungsdauer: 8 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzungsbetrag nach Übergang zur linearen AfA:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.000,00 € / 8 Jahre = 2.250,00 €/Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 822, 823.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=AfA_nach_Ma%C3%9Fgabe_der_Leistung&amp;diff=11651</id>
		<title>AfA nach Maßgabe der Leistung</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=AfA_nach_Ma%C3%9Fgabe_der_Leistung&amp;diff=11651"/>
		<updated>2017-05-20T09:05:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens   ==Rechtsnormen==  § 7 Abs. 1 S. 6 EStG  R. 7.4 Abs. 5 EStR  ==Erklärung==  Gem. § 7 Abs. 1 S.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 1 S. 6 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
R. 7.4 Abs. 5 EStR&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 7 Abs. 1 S. 6 EStG kann der Steuerpflichtige anstatt der Absetzung in gleichen Jahresbeträgen die Absetzung nach Maßgabe der Leistung des Wirtschaftsgutes anwenden. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Verwendung dieser Absetzungsmethode wirtschaftlich begründet sein muss. Wirtschaftlich begründet ist die Anwendung dieser AfA-Methode immer dann, wenn der Werteverzehr eines Wirtschaftsgutes des Anlagevermögens aufgrund unterschiedlicher Beanspruchung während der Nutzungsdauer stark variiert. Bei der AfA nach Maßgabe der Leistung werden nicht gleiche Beträge pro Jahr, sondern gleiche Beträge pro Leistungseinheit abgesetzt. Maßgebend ist somit nicht die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (bND), sondern die betriebsgewöhnliche Gesamtleistung (bGL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problematik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird diese Absetzungsmethode verwendet, so muss gem. § 7 Abs. 1 S. 6 EStG der auf das einzelne Wirtschaftsjahr entfallende Umfang der Leistung nachgewiesen werden. Der Nachweis kann gem. R 7.4 Abs. 5 EStR z.B. bei einer Maschine durch ein die Anzahl der Arbeitsvorgänge registrierendes Zählwerk, einen Betriebsstundenzähler oder bei einem Kraftfahrzeug durch den Kilometerzähler geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsgut: LKW&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungskosten: 100.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Voraussichtliche Kilometerleistung (gesamt) (bGL): 500.000 Kilometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächliche Kilometerleistung (erstes Wirtschaftsjahr): 120.000 Kilometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächliche Kilometerleistung (zweites Wirtschaftsjahr): 50.000 Kilometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächliche Kilometerleistung (drittes Wirtschaftsjahr): 180.000 Kilometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tatsächliche Kilometerleistung (viertes Wirtschaftsjahr): 150.000 Kilometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Demnach können folgende Beträge abgeschrieben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschreibung (erstes Wirtschaftsjahr): (100.000 € / 500.000 Km) * 120.000 km = 24.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschreibung (zweites Wirtschaftsjahr): (100.000 € / 500.000 Km) * 50.000 km = 10.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschreibung (drittes Wirtschaftsjahr): (100.000 € / 500.000 Km) * 180.000 km = 36.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschreibung (viertes Wirtschaftsjahr): (100.000 € / 500.000 Km) * 150.000 km = 30.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 813, 814.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz. 310.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=AfA_in_fallenden_Staffels%C3%A4tzen&amp;diff=11650</id>
		<title>AfA in fallenden Staffelsätzen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=AfA_in_fallenden_Staffels%C3%A4tzen&amp;diff=11650"/>
		<updated>2017-05-20T09:03:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens   ==Rechtsnorm==  § 7 Abs. 2 EStG   ==Erklärung==  Bei der Absetzung in fallenden Staffelsätzen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsnorm==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Absetzung in fallenden Staffelsätzen wird die Nutzungsdauer in Staffeln unterteilt. Bei einer Staffel handelt es sich um gleich lange Perioden, in die die Nutzungsdauer unterteilt wird. In jeder Staffel wird mit einem anderen Prozentsatz abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problematik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da hier die Absetzung für Abnutzung nicht in gleichen Jahresbeträgen, sondern in fallenden Jahresbeträgen erfolgt und kein unveränderlicher Prozentsatz zugrunde gelegt wird, ist die Absetzung in fallenden Staffelsätzen gem. § 7 Abs. 2 EStG steuerrechtlich nicht erlaubt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungskosten: 20.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (bND): 20 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA-Satz bei linearer Absetzung: 5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staffel 1: 1. bis 5. Nutzungsjahr je 10 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staffel 2: 5. bis 10. Nutzungsjahr je 7,5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staffel 3: 10. bis 15. Nutzungsjahr je 5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staffel 4: 15. bis 20. Nutzungsjahr je 2,5 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 821.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Arithmetisch-degressive_AfA&amp;diff=11649</id>
		<title>Arithmetisch-degressive AfA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Arithmetisch-degressive_AfA&amp;diff=11649"/>
		<updated>2017-05-20T09:01:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens   ==Rechtsnormen==  '''Steuerrecht'''  § 7 Abs. 2 EStG   '''Handelsrecht'''  § 253 Abs. 3 HGB   …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steuerrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handelsrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 253 Abs. 3 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steuerrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuerrechtlich ist die Arithmetisch-degressive Absetzung gem. § 7 Abs. 2 EStG nicht zulässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handelsrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handelsrechtlich ist die Arithmetisch-degressive Absetzung zulässig, da hier gem. § 253 Abs. 3 HGB die Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) eines Vermögensgegenstandes des Anlagevermögens (dessen Nutzung zeitlich begrenzt ist) um planmäßige Abschreibungen vermindert werden. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn die Abschreibungen dem tatsächlichen Werteverzehr entsprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Arithmetisch-degressiven Absetzung wird die Absetzung durch Prozentsätze vom Anschaffungswert berechnet, de gleichmäßig fallen. Bei der Berechnung ist ein Bruch zu bilden, wobei im Zähler das jeweilige Nutzungsjahr in umgekehrter Reihenfolge steht und im Nenner die Summe der Nutzungsjahre in arithmetischer Reihenfolge aufgeführt wird. Daher ändert sich bei der Berechnung der Absetzung für die einzelnen Wirtschaftsjahre lediglich der Zähler, der Nenner bleibt gleich. Die Differenz zwischen den Absetzungsbeträgen aufeinanderfolgender Wirtschaftsjahre bleibt stets gleich (anders als bei der geometrisch-degressiven Absetzung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problematik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problematisch ist lediglich die geringe praktische Bedeutung, da diese AfA-Methode gem. § 7 Abs. 2 EStG steuerrechtlich nicht zulässig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungskosten: 120.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (bND): 15 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nenner: 1 + 2 + 3 + 4 + 5 + 6 + 7 + 8 + 9 + 10 + 11 + 12 + 13 + 14 + 15 = 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bzw: ((1+15) * 15) / 2 = 120&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (1. Wirtschaftsjahr): (15/120) * 120.000,00 € = 15.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (2. Wirtschaftsjahr): (14/120) * 120.000,00 € = 14.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (3. Wirtschaftsjahr): (13/120) * 120.000,00 € = 13.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (4. Wirtschaftsjahr): (12/120) * 120.000,00 € = 12.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (5. Wirtschaftsjahr): (11/120) * 120.000,00 € = 11.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (6. Wirtschaftsjahr): (10/120) * 120.000,00 € = 10.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (7. Wirtschaftsjahr): (9/120) * 120.000,00 € = 9.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (8. Wirtschaftsjahr): (8/120) * 120.000,00 € = 8.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (9. Wirtschaftsjahr): (7/120) * 120.000,00 € = 7.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (10. Wirtschaftsjahr): (6/120) * 120.000,00 € = 6.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (11. Wirtschaftsjahr): (5/120) * 120.000,00 € = 5.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (12. Wirtschaftsjahr): (4/120) * 120.000,00 € = 4.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (13. Wirtschaftsjahr): (3/120) * 120.000,00 € = 3.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (14. Wirtschaftsjahr): (2/120) * 120.000,00 € = 2.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Absetzung (15. Wirtschaftsjahr): (1/120) * 120.000,00 € = 1.000,00 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 820, 821.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz. 311.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Lineare_AfA&amp;diff=11648</id>
		<title>Lineare AfA</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Lineare_AfA&amp;diff=11648"/>
		<updated>2017-05-20T08:57:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens   ==Rechtsnormen==  '''Steuerrecht'''  § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG  § 7 Abs. 1 S. 1 EStG  § 7 Abs. 1 …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Abschreibung beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Rechtsnormen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steuerrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 1 S. 1 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 7 Abs. 1 S. 2 EStG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handelsrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 253 Abs. 3 S. 1 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
§ 253 Abs. 3 S. 2 HGB&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Erklärung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Steuerrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der linearen Absetzung wird in der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) für die gesamte Nutzungsdauer des beweglichen Wirtschaftsgutes des Anlagevermögens jährlich ein gleichhoher Absetzungsbetrag als Aufwand verrechnet. Gem. § 7 Abs. 1 S. 1 EStG stellt die lineare Absetzung bzw. die Absetzung für Abnutzung in gleichen Jahresbeträgen den Regelfall dar. Gem. § 7 Abs. 1 S. 2 EStG bemisst sich die Absetzung nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer des Wirtschaftsgutes. Gem. § 6 Abs. 1 Nr. 1 EStG ist die Absetzung bei der Bewertung von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens zu berücksichtigen („… vermindert um die Absetzungen für Abnutzungen …“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Handelsrecht'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gem. § 253 Abs. 3 S. 1 HGB sind bei Vermögensgegenständen des Anlagevermögens (deren Nutzung zeitlich begrenzt ist) die Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) um planmäßige Abschreibungen zu vermindern. Gem. § 253 Abs. 3 S. 2 HGB müssen die Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) auf die Geschäftsjahre verteilt werden, in denen der Vermögensgegenstand voraussichtlich genutzt werden kann. Hierbei ist jedoch darauf zu achten, dass eine Abschreibungsmethode gewählt wird, die den tatsächlichen Werteverzehr möglichst realitätsnah abbildet und somit dem Gebot der periodengerechten Aufwandsverteilung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 5 HGB gerecht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Problematik==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Problematik liegt in der Festlegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (bND). Die Festlegung geschieht grundsätzlich auf dem Schätzweg unter Berücksichtigung von amtlichen AfA-Tabellen des BMF (Bundesministerium der Finanzen) und eigenen Erfahrungen. Im Grunde muss für jedes Wirtschaftsgut der Einzelfall separat betrachtet und die Situation sowie die Umstände bei der Schätzung berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundsätzlich ist die lineare Absetzung, also die gleichmäßige Verteilung der Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) auf die gesamte Nutzungsdauer betriebswirtschaftlich gesehen nur dann richtig, wenn das Wirtschaftsgut auch wirklich in allen Perioden der Nutzungsdauer den gleichen Nutzen bringt (zumindest solange keine großen Abweichungen vorliegen). Häufig vermindert sich jedoch der Nutzen eines Wirtschaftsgutes mit fortschreitendem Alter. Dies wird bei der linearen Absetzung jedoch nicht berücksichtigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berechnung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK) des beweglichen Wirtschaftsgutes des Anlagevermögens wird durch die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (bND) dividiert. Somit ergibt sich für die gesamte Nutzungsdauer ein gleichhoher jährlicher Absetzungsbetrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungs- und Herstellkosten (AHK): 20.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (bND): 10 Jahre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsjahr: entspricht dem Kalenderjahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zeit der Anschaffung: 05. Februar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA (Anschaffungsjahr/erstes Wirtschaftsjahr):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.000,00 € / 10 Jahre = 2.000,00 €/Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.000,00 € / 12 Monate = 166,6666666666667 €/Monat * 11 Monate = 1.833,33 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Gem. § 7 Abs. 1 S. 4 EStG ist der Monat Januar nicht mehr abzusetzen, daher 11 Monate)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restwert des Wirtschaftsgutes nach Ablauf des ersten Wirtschaftsjahres:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.000 € - 1.833,33 € = 18.166,67 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
AfA (zweites Wirtschaftsjahr):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20.000,00 € / 10 Jahre = 2.000,00 €/Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Nun sind die gesamten 12 Monate abzusetzen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Restwert des Wirtschaftsgutes nach Ablauf des ersten Wirtschaftsjahres:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18.166,67 € - 2.000,00 € = 16.166,67 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Falterbaum Hermann/Bolk Wolfgang/Reiß Wolfram/Kirchner Thomas, Buchführung und Bilanz, 22. Auflage, 2015, Erich Fleischer Verlag, S. 812, 813.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tipke Klaus/Lang Joachim/Seer Roman/Hey Johanna/Montag Heinrich/Englisch Joachim/Hennrichs Joachim, Steuerrecht, 22. Auflage, 2015, ottoschmidt, § 9 Rz. 309.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Externes Rechnungswesen/Accounting]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Arbeitsintensit%C3%A4t&amp;diff=11393</id>
		<title>Arbeitsintensität</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Arbeitsintensit%C3%A4t&amp;diff=11393"/>
		<updated>2017-05-09T10:47:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: /* Beispiel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsintensität.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten für die Arbeitsintensität können dem Jahresabschluss entnommen werden. Das Umlaufvermögen besteht hierbei gem. §266 Abs. 2 Buchst. B I. - IV. HGB aus den Vorräten, den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, Wertpapieren, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Das Gesamtvermögen besteht aus der Summe aller Aktiva der Bilanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsintensität zeigt das Verhältnis von Umlaufvermögen zu Gesamtvermögen. Je höher die Arbeitsintensität ist, desto besser, denn sie ist gleichbedeutend mit der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Bei einer hohen Arbeitsintensität werden die vorhandenen Kapazitäten gut ausgenutzt. Eine hohe Arbeitsintensität bedeutet, dass wiederum der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen gering ist. Die fixen Kosten pro Stück werden daher kleiner, je höher die Arbeitsintensität ist. Somit verbessert sich mit größer werdender Arbeitsintensität auch die Ertragslage. Die Arbeitsintensität wird auch Umlaufintensität genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlaufvermögen: 30.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesamtvermögen: 120.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsintensität-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsintensität liegt hier bei 40 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrmann Elisabeth, Controlling in der Praxis – Wie kleine und mittlere Unternehmen ein effektives Berichtswesen aufbauen, 2004, Gabler, S. 139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollmuth Hilmar J., Bilanzen richtig lesen, besser verstehen, optimal gestalten, 9. Auflage, 2009, Haufe, S. 195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöltje Jörg, Investition und Finanzierung – Grundlagen, Verfahren, Übungsaufgaben und Lösungen, 2. Auflage, 2017, Haufe, S. 533.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Cashflow-Umsatzrendite&amp;diff=11392</id>
		<title>Cashflow-Umsatzrendite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Cashflow-Umsatzrendite&amp;diff=11392"/>
		<updated>2017-05-09T10:46:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition==    Datei:CashflowUmsatzrendite.jpg     ==Datenbeschaffung/Aufbereitung==  Der Cashflow kann auf direktem und indirektem Weg berechnet werden:  …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CashflowUmsatzrendite.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cashflow kann auf direktem und indirektem Weg berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Direkte Berechnung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ zahlungswirksame Erträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- zahlungswirksame Aufwendungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Cashflow (im engeren Sinne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dabei zählen zu den zahlungswirksamen Erträgen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Bestandminderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Abschreibungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erhöhung der Rückstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Einstellungen in die Rücklagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erhöhung des Gewinnvortrages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Und zu den zahlungswirksamen Aufwendungen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Bestandserhöhungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Zuschreibungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Auflösung von Rückstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Entnahme aus Rücklagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Minderung des Gewinnvortrages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indirekte Berechnung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahresüberschuss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nicht zahlungswirksame Erträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ nicht zahlungswirksame Aufwendungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Cashflow (im engeren Sinne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dabei zählen zu den zahlungswirksamen Erträgen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Einzahlungen aus Umsätzen / Forderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Sonstige Einzahlungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Und zu den zahlungswirksamen Aufwendungen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Auszahlungen für Personal und Verbindlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Auszahlungen für Material und Waren und Verbindlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indirekte Berechnung wird der direkten Berechnung jedoch häufig vorgezogen.&lt;br /&gt;
Die Umsatzerlöse können gem. §275 Abs. 2 Nr. 1 HGB aus der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) genommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cashflow-Umsatzrendite zeigt an, wie viel Prozent der Umsatzerlöse zur Tilgung von Krediten, zur Investition und zur Gewinnausschüttung zur Verfügung steht. Im Vergleich zu vielen anderen Größen wird der Cashflow kaum von der Bilanzpolitik beeinflusst. Die Cashflow-Umsatzrendite hat daher große Aussagekraft bezüglich der Ertrags- und Finanzierungslage des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit: 25.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umsatzerlöse: 180.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CashflowUmsatzrendite-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel liegt die Cashflow-Umsatzrendite bei 13,89%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laier Rainer, Value Reporting – Analyse von Relevanz und Qualität der wertorientierten Berichterstattung von DAX-30 Unternehmen, 2010, Gabler, S. 57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber Manfred, Kaufmännisches Rechnen von A-Z – Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis, 10. Auflage, 2016, S. 73, 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber Manfred, Schnelleinstieg Kennzahlen, 2006, Haufe, S. 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Cashflow-Eigenkapitalrendite&amp;diff=11391</id>
		<title>Cashflow-Eigenkapitalrendite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Cashflow-Eigenkapitalrendite&amp;diff=11391"/>
		<updated>2017-05-09T10:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition==    Datei:CashflowEigenkapitalrendite.jpg     ==Datenbeschaffung/Aufbereitung==  Der Cashflow kann auf direktem und indirektem Weg berechnet wer…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CashflowEigenkapitalrendite.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cashflow kann auf direktem und indirektem Weg berechnet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Direkte Berechnung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ zahlungswirksame Erträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- zahlungswirksame Aufwendungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Cashflow (im engeren Sinne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dabei zählen zu den zahlungswirksamen Erträgen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Bestandminderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Abschreibungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erhöhung der Rückstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Einstellungen in die Rücklagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Erhöhung des Gewinnvortrages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Und zu den zahlungswirksamen Aufwendungen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Bestandserhöhungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Zuschreibungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Auflösung von Rückstellungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Entnahme aus Rücklagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Minderung des Gewinnvortrages&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Indirekte Berechnung:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jahresüberschuss&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- Nicht zahlungswirksame Erträge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
+ nicht zahlungswirksame Aufwendungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
= Cashflow (im engeren Sinne)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Dabei zählen zu den zahlungswirksamen Erträgen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Einzahlungen aus Umsätzen / Forderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Sonstige Einzahlungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Und zu den zahlungswirksamen Aufwendungen z.B.:'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Auszahlungen für Personal und Verbindlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Auszahlungen für Material und Waren und Verbindlichkeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
• Etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die indirekte Berechnung wird der direkten Berechnung jedoch häufig vorgezogen.&lt;br /&gt;
Das Eigenkapital kann der Bilanz entnommen werden und besteht gem. §266 Abs. 3 Buchst. A I. – V. HGB aus dem gezeichneten Kapital, der Kapitalrücklage, der Gewinnrücklagen, dem Gewinnvortrag/Verlustvortrag und dem Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Cashflow-Eigenkapitalrendite zeigt an, wie viel Prozent des Eigenkapitals zur Tilgung von Krediten, zur Investition und zur Gewinnausschüttung zur Verfügung steht. Im Vergleich zu vielen anderen Größen wird der Cashflow kaum von der Bilanzpolitik beeinflusst. Die Cashflow-Eigenkapitalrendite hat daher große Aussagekraft bezüglich der Ertrags- und Finanzierungslage des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit: 25.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eigenkapital: 180.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:CashflowEigenkapitalrendite-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel liegt die Cashflow-Eigenkapitalrendite bei 13,89%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laier Rainer, Value Reporting – Analyse von Relevanz und Qualität der wertorientierten Berichterstattung von DAX-30 Unternehmen, 2010, Gabler, S. 57.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber Manfred, Kaufmännisches Rechnen von A-Z – Formeln, Rechenbeispiele, Tipps für die Praxis, 10. Auflage, 2016, S. 73, 74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weber Manfred, Schnelleinstieg Kennzahlen, 2006, Haufe, S. 65.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Besch%C3%A4ftigungsstruktur&amp;diff=11390</id>
		<title>Beschäftigungsstruktur</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Besch%C3%A4ftigungsstruktur&amp;diff=11390"/>
		<updated>2017-05-09T10:39:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition==    Datei:Beschäftigungsstruktur.jpg   X = Geschlecht, Alter, Nationalität, Wohnort, Betriebszugehörigkeit etc.   ==Datenbeschaffung/Aufberei…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beschäftigungsstruktur.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
X = Geschlecht, Alter, Nationalität, Wohnort, Betriebszugehörigkeit etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten können nicht dem Jahresabschluss (JA) oder der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) entnommen werden. Sie sind in der Regel im internen System vorhanden. Teilweise können hier jedoch Daten auch dem Anhang des Jahresabschlusses (bei sonstige Angaben) entnommen werden. Gem. §285 Nr. 7 HGB sind Kapitalgesellschaften zur Angabe der durchschnittlichen Zahl der während des Geschäftsjahres (GJ) beschäftigten Arbeitnehmer verpflichtet. Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften haben zusätzlich die Arbeitnehmer getrennt nach Gruppen anzugeben, während kleine Kapitalgesellschaften gem. §288 Abs. 1 Nr. 2 HGB nicht zur Aufteilung der durchschnittlichen Anzahl an Arbeitnehmer nach Gruppen verpflichtet sind. Jedoch bietet diese Quelle nur eine durchschnittliche Summe, bei der die Berechnung nicht vorgegeben ist (zur Berechnung kann die Methode gem. §267 Abs. 5 HGB herangezogen werden). Ist eine genauere Berechnung vorhanden, sollten die Daten im internen System verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Beschäftigungsstruktur gibt das Verhältnis einer speziellen Gruppe (z.B. aller männlichen Beschäftigten) zur Summe aller Beschäftigten an. Diese Kennzahl ist stark variierbar und wird für alle möglichen Bereiche der Strukturanalyse des Personalbereichs benutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl aller Mitarbeiter (Migrationshintergrund): 500&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Summe aller Beschäftigten: 150.000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Beschäftigungsstruktur-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel haben folglich nur 0,33% aller Beschäftigten des Unternehmens einen Migrationshintergrund. Demnach ist z.B. im Rahmen der Diversity-Gesichtspunkten hier ein stärkerer Personalmarketing-Schwerpunkt auf Personen mit Migrationshintergrund zu legen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stock-Homburg Ruth, Personalmanagement: Theorien – Konzepte – Instrumente, 2. Auflage 2010, Gabler, S. 116.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trambacz Jonas, Lehrbegriffe und Grundlagen der Gesundheitsökonomie – Definitionen, Abkürzungen und Gesetzestexte, 2016, Springer, S. 40.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Auftragsreichweite&amp;diff=11389</id>
		<title>Auftragsreichweite</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Auftragsreichweite&amp;diff=11389"/>
		<updated>2017-05-09T10:37:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition==    Datei:Auftragsreichweite.jpg     ==Datenbeschaffung/Aufbereitung==  Der Auftragsbestand kann nicht aus dem Jahresabschluss (JA) oder der Gew…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Auftragsreichweite.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Auftragsbestand kann nicht aus dem Jahresabschluss (JA) oder der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) entnommen werden. Diese Daten müssen intern ermittelt und erfasst werden (z.B. im Auftragsbuch). Der Umsatz der letzten 12 Monate hingegen ist gem. §275 Abs. 2 Nr. 1 HGB in der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) zu finden. Ist diese noch nicht fertiggestellt, können die bisher kumulierten Umsätze auch dem internen System entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auftragsreichweite gibt an, welche Zeit (in Tagen) der Auftragsbestand noch ausreicht. Ist die Auftragsreichweite hoch, so ist dies ein Indikator für Sicherheit und kann zeigen, dass die Auslastung optimiert ist. Wird die Auftragsreichweite je Prozess (also je Stunde) berechnet (Ist-Auftragsbestand : Leistung (Aufträge je Stunde)), so können frühzeitig Engpässe erkannt und diesen entgegengesteuert werden. Je nachdem ob die Auftragsreichweite in Tagen, Wochen oder Monaten angegeben werden soll, muss der Multiplikationsfaktor auf 360 oder 365 (Tage), 52 (Wochen) oder 12 (Monate) gesetzt werden. Die Auftragsreichweite lässt auch Prognosen auf den zukünftigen Umsatz zu. Dies ist wiederum wichtig für die Liquiditätsplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auftragsbestand: 30.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umsatz der letzten 12 Monate: 70.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Auftragsreichweite-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Auftragsreichweite beträgt in diesem Beispiel 154 Tage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottmann Juliane, Produktionscontrolling: Wertströme und Kosten optimieren, 2016, Springer, S. 95, 96.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hess Harald/Groß Paul J./Reill-Ruppe Nicole/Roth Jan, Insolvenzplan, Sanierungsgewinn, Restschuldbefreiung und Verbraucherinsolvenz, 4. Auflage, 2014, C.F.Müller, S. 89, Rn. 544-546.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krause Hans-Ulrich, Ganzheitliches Reporting als Management-Instrument, 2016, De Gruyter, K 4.2.5-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kütz Martin, Kennzahlen in der IT: Werkzeuge für Controlling und Management, 4. Auflage, 2011, dpunkt Verlag, S. 55.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sabrautzky Thorsten, Erfolgreiche und profitable Vertriebssteuerung - Praxis-Leitfaden: Die 100 wichtigsten Vertriebs- und Marketingkennzahlen verstehen, 2016, BoD, S. 38.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöltje Jörg, Betriebswirtschaftliche Formelssammlung mit Arbeitshilfen online: Rechenwege, Formeln, Kennzahlen kompakt erklärt, 6. Auflage, 2012, Haufe, S. 135.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Arbeitsintensit%C3%A4t&amp;diff=11388</id>
		<title>Arbeitsintensität</title>
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		<updated>2017-05-09T10:36:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition==    Datei:Arbeitsintensität.jpg     ==Datenbeschaffung/Aufbereitung==  Die Daten für die Arbeitsintensität können dem Jahresabschluss entnom…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsintensität.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Daten für die Arbeitsintensität können dem Jahresabschluss entnommen werden. Das Umlaufvermögen besteht hierbei gem. §266 Abs. 2 Buchst. B I. - IV. HGB aus den Vorräten, den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, Wertpapieren, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks. Das Gesamtvermögen besteht aus der Summe aller Aktiva der Bilanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsintensität zeigt das Verhältnis von Umlaufvermögen zu Gesamtvermögen. Je höher die Arbeitsintensität ist, desto besser, denn sie ist gleichbedeutend mit der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens. Bei einer hohen Arbeitsintensität werden die vorhandenen Kapazitäten gut ausgenutzt. Eine hohe Arbeitsintensität bedeutet, dass wiederum der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen gering ist. Die fixen Kosten pro Stück werden daher kleiner, je höher die Arbeitsintensität ist. Somit verbessert sich mit größer werdender Arbeitsintensität auch die Ertragslage. Die Arbeitsintensität wird auch Umlaufintensität genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umlaufvermögen: 30.000.000 €&lt;br /&gt;
Gesamtvermögen: 120.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arbeitsintensität-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsintensität liegt hier bei 40 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mehrmann Elisabeth, Controlling in der Praxis – Wie kleine und mittlere Unternehmen ein effektives Berichtswesen aufbauen, 2004, Gabler, S. 139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollmuth Hilmar J., Bilanzen richtig lesen, besser verstehen, optimal gestalten, 9. Auflage, 2009, Haufe, S. 195.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöltje Jörg, Investition und Finanzierung – Grundlagen, Verfahren, Übungsaufgaben und Lösungen, 2. Auflage, 2017, Haufe, S. 533.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Anlagenabnutzungsgrad&amp;diff=11387</id>
		<title>Anlagenabnutzungsgrad</title>
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		<updated>2017-05-09T10:34:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition==    Datei:Anlagenabnutzungsgrad.jpg     ==Datenbeschaffung/Aufbereitung==  Die kumulierten Abschreibungen auf Sachanlagen und die Anschaffungsko…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anlagenabnutzungsgrad.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kumulierten Abschreibungen auf Sachanlagen und die Anschaffungskosten des Anlagevermögens können dem Jahresabschluss (JA) entnommen werden. Die Daten sind im Anlagespiegel zu finden. Dieser ist jedoch nur im Jahresabschluss von mittelgroßen und großen Kapitalgesellschaften sowie diesen gleichgestellten mittelgroßen und großen Personenhandelsgesellschaften gem. §264a HGB zu finden, da nur diese gem. §284 Abs. 3 HGB die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens in der Bilanz oder im Anhang darstellen müssen. Diese müssen gem. §284 Abs. 3 S. 2 HGB ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres (GJ) sowie die Abschreibungen gesondert aufführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Anlagenabnutzungsgrad zeigt das Verhältnis der kumulierten Abschreibungen auf Sachanlagen zu den historischen Anschaffungskosten des Anlagevermögens. Je höher der Anlagenabnutzungsgrad ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass zeitnah notwendige Ersatzinvestitionen anfallen. Ein höher Anlagenabnutzungsgrad kann z.B. auch ein Indikator dafür sein, dass das Unternehmen mit veralteten Produktionsanlagen arbeitet und demnach die Produktivität Optimierungsbedarf aufzeigt, also Modernisierungsmaßnahmen notwendig sind. Folglich bedeutet ein niedriger Anlagenabnutzungsgrad, dass das Unternehmen mit neuen Produktionsanlagen arbeitet und es sehr unwahrscheinlich ist, dass zeitnah notwendige Ersatzinvestitionen anfallen werden. Ein Zielwert ist hier nur schwer festzusetzen, da diese Kennzahl stark von der jeweiligen Branche abhängt. Des Weiteren hängt diese Kennzahl von der jeweiligen Bilanzierungspolitik des Unternehmens ab. Werden z.B. Sonderabschreibungsmöglichkeiten (Wahlrechtausnutzung aufgrund von steuerlichen Gründen) genutzt, so kann sich diese Kennzahl stark verändern und die Aussagekraft vermindert sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kumulierte Abschreibungen auf Sachanlagen: 60.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungskosten (Anlagevermögen): 80.000.000 €&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Anlagenabnutzungsgrad-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier liegt der Anlagenabnutzungsgrad folglich bei 75%.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Niermann Peter F.-J./Schmutte Andre M., Exzellente Managemententscheidungen – Methoden, Handlungsempfehlungen, Best Practices, 2014, Springer, S. 205.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmidlin Nicolas, Unternehmensbewertung &amp;amp; Kennzahlenanalyse – Praxisnahe Einführung mit zahlreichen Fallbeispielen börsennotierter Unternehmen, 2. Auflage, Vahlen, S. 63, 64.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöltje Jörg, Betriebswirtschaftliche Formelsammlung – Rechenwege, Formeln, Kennzahlen kompakt erklärt, 6. Auflage, 2012, Haufe, S. 204.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöltje Jörg, Bilanzen lesen, verstehen und gestalten, 12. Auflage, 2016, Haufe, S. 362.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöltje Jörg, Investition und Finanzierung – Grundlagen, Verfahren, Übungsaufgaben und Lösungen, 2. Auflage, 2017, Haufe, S. 538.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wulf Inge/Wieland Jeremy, HGB-Kennzahlen – Ratios HGB-Financial Statements, 2013, Wiley, S. 58.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Angebotserfolg&amp;diff=11386</id>
		<title>Angebotserfolg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:33:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: Die Seite wurde neu angelegt: „==Definition==    Datei:Angebotserfolg.jpg     ==Datenbeschaffung/Aufbereitung==  Die für diese Kennzahl benötigten Daten können nicht dem Jahresabschluss …“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angebotserfolg.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für diese Kennzahl benötigten Daten können nicht dem Jahresabschluss (JA) oder der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) entnommen. Sie werden intern z.B. in der Verkaufsabteilung festgehalten und sollten demnach dem Controlling-Verantwortlichen in festen Zeitabständen weitergeleitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angebotserfolg zeigt an, wie viel Prozent der abgegebenen Angebote durchschnittlich zur Auftragserteilung führt. Optimal wäre selbstverständlich ein Angebotserfolg von 100%. Dies ist jedoch äußerst unrealistisch, da hier absolut jedes abgegebene Angebot zu einer Auftragserteilung führen würde. Realistisch wäre z.B. ein Wert von 80%. Hier sollte der Controller weniger eine feste Größe ansteuern, vielmehr sollte versucht werden, den Angebotserfolg durch stetige Angebotsoptimierung immer weiter zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abgegebene Angebote: 200&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erteilte Aufträge: 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Angebotserfolg-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Beispiel liegt der Angebotserfolg demnach bei 50%. Das heißt vereinfacht: Jedes zweite abgegebene Angebot führt zu einer Auftragserteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Antoine Herbert, Kennzahlen, Richtzahlen, Planungszahlen, 2. Auflage, Springer, S. 129.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deimel Klaus/Heupel Thomas/Wiltinger Kai, Controlling, 2013, Vahlen, S. 204.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holtmann Oliver, Produkte kommen und gehen, Kunden bleiben: Customer-Value-Controlling als Herausforderung zur Steuerung des Kundenwerts, 2011, Diplomica, S. 98.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Krause Hans-Ulrich, Controlling-Kennzahlen für ein nachhaltiges Management2016, De Gruyter, S. 209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wöltje Jorg, Betriebswirtschaftliche Formelsammlung – Rechenwege, Formeln, Kennzahlen kompakt erklärt, 6. Auflage, 2012, Haufe, S. 131.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:CashflowUmsatzrendite-Beispiel.jpg&amp;diff=11385</id>
		<title>Datei:CashflowUmsatzrendite-Beispiel.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:30:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:CashflowUmsatzrendite.jpg&amp;diff=11384</id>
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		<updated>2017-05-09T10:30:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:CashflowEigenkapitalrendite-Beispiel.jpg&amp;diff=11383</id>
		<title>Datei:CashflowEigenkapitalrendite-Beispiel.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:30:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:CashflowEigenkapitalrendite.jpg&amp;diff=11382</id>
		<title>Datei:CashflowEigenkapitalrendite.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:30:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Besch%C3%A4ftigungsstruktur-Beispiel.jpg&amp;diff=11381</id>
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		<updated>2017-05-09T10:29:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Besch%C3%A4ftigungsstruktur.jpg&amp;diff=11380</id>
		<title>Datei:Beschäftigungsstruktur.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:29:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Auftragsreichweite-Beispiel.jpg&amp;diff=11379</id>
		<title>Datei:Auftragsreichweite-Beispiel.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:29:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Auftragsreichweite.jpg&amp;diff=11378</id>
		<title>Datei:Auftragsreichweite.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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		<title>Datei:Arbeitsintensität-Beispiel.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:28:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Arbeitsintensit%C3%A4t.jpg&amp;diff=11376</id>
		<title>Datei:Arbeitsintensität.jpg</title>
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		<updated>2017-05-09T10:28:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Anlagenabnutzungsgrad-Beispiel.jpg&amp;diff=11375</id>
		<title>Datei:Anlagenabnutzungsgrad-Beispiel.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Anlagenabnutzungsgrad-Beispiel.jpg&amp;diff=11375"/>
		<updated>2017-05-09T10:28:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Anlagenabnutzungsgrad.jpg&amp;diff=11374</id>
		<title>Datei:Anlagenabnutzungsgrad.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Anlagenabnutzungsgrad.jpg&amp;diff=11374"/>
		<updated>2017-05-09T10:28:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Angebotserfolg-Beispiel.jpg&amp;diff=11373</id>
		<title>Datei:Angebotserfolg-Beispiel.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Angebotserfolg-Beispiel.jpg&amp;diff=11373"/>
		<updated>2017-05-09T10:27:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Angebotserfolg.jpg&amp;diff=11372</id>
		<title>Datei:Angebotserfolg.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Datei:Angebotserfolg.jpg&amp;diff=11372"/>
		<updated>2017-05-09T10:27:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Entlassungskoeffizient&amp;diff=11370</id>
		<title>Entlassungskoeffizient</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Entlassungskoeffizient&amp;diff=11370"/>
		<updated>2017-05-08T17:50:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: /* Ersteinstellender Autor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entlassungskoeffizient.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die benötigten Daten können nicht aus dem Jahresabschluss (JA) oder aus der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) genommen werden, sie müssen aus dem internen System entnommen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entlassungskoeffizient zeigt das Verhältnis zwischen der Anzahl der Entlassungen und der Anzahl der Mitarbeiter an. Der Entlassungskoeffizient sollte möglichst gering sein. Ein hoher Koeffizient deutet auf eine schlechte Bewerber- und Personalauswahl hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl Entlassungen: 3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzahl Mitarbeiter: 420&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Entlassungskoeffizient-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Entlassungskoeffizient liegt hier bei 0,0071.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collier Peter, Formelsammlung für Handelsfachwirte, 3. Auflage, 2010, weConsult-Verlag, S. 48.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Collier Peter/Hitter Norbert/Wedde Volker, Formelsammlung für Handelsassistenten, weConsult-Verlag, S. 50.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Götz von Berkstein, Wirtschaftshandbuch der Formeln und Kennzahlen, 2010, BoD, S. 235, 236.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kölbl Selma, Entwicklung eines Konzepts für das Management hoch qualifizierter Humanressourcen, 2008, Universität Kassel, S. 184.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Eiserner_Bestand&amp;diff=11369</id>
		<title>Eiserner Bestand</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Eiserner_Bestand&amp;diff=11369"/>
		<updated>2017-05-08T17:49:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Christoph Bieramperl: /* Ersteinstellender Autor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Definition==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EisernerBestand.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenbeschaffung/Aufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die für die Berechnung des Eisernen Bestand benötigten Daten können nicht dem Jahresabschluss (JA) oder der Gewinn- und Verlustrechnung (GUV) entnommen werden. Sie sind im internen System zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Interpretation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eiserne Bestand gibt eine Sicherheitsmenge an, die nicht angegriffen werden sollte (sie ist lediglich für Notfälle gedacht, wie z.B. bei Lieferungsverzug). Bei Erreichen des Eisernen Bestandes sollte spätestens eine Bestellung auslösen (üblicherweise wird bereits bei Erreichen des Meldebestandes eine Bestellung ausgelöst). Der Eiserne Bestand wird häufig auch als Mindestbestand bezeichnet. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Sicherheitsbestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Beispiel==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durchschnittlicher Bedarf pro Tag (Menge): 25 Stück/Tag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beschaffungsdauer (Tage): 3 Tage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:EisernerBestand-Beispiel.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Eiserne Bestand beträgt 75 Stück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freidank Carl-Christian/Lachnit Laurenz/Tesch Jörg, Vahlens großes Auditing-Lexikon,2007, Vahlen, S. 175.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klein Andreas/Schnell Harald, Controlling in der Produktion – Instrumente, Kennzahlen und Best-Practices, 2012, Haufe, S. 209.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vollmuth Hilmar J., Controlling-Instrumente von A-Z, 7. Auflage, 2008, Haufe, S. 24.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zingel Harry, Controlling Arbeitsbuch, 2007, Wiley, S. 128.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christoph Bieramperl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kennzahlen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Christoph Bieramperl</name></author>
		
	</entry>
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