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	<title>ControllingWiki - Benutzerbeiträge [de-formal]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Abschreibungen&amp;diff=12843</id>
		<title>Abschreibungen</title>
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		<updated>2020-07-16T07:07:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlinaKlug: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Abschreibungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Abschreibung beschreibt die Wertminderung eines bestimmten Vermögensgegenstandes, welcher sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren abnutzt. Im Zuge von Abschreibungen ist es Unternehmen erlaubt, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Jahre der Nutzung zu verteilen. Im Steuerrecht bezeichnet man das als Absetzung für Abnutzung (AfA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Ein Startup in der Kommunikations- und Informationsbranche schafft einen PC für 3.000 Euro an. &lt;br /&gt;
Das Finanzamt geht von einer Nutzungsdauer von 3 Jahren aus. &lt;br /&gt;
3.000 Euro: 3 Jahre = 1.000 Euro pro Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Steuererklärung gibt das Unternehmen über einen Zeitraum von 3 Jahren 1.000 Euro an. Die Höhe der Abschreibung bleibt gleich. &lt;br /&gt;
Die jeweilige Nutzungsdauer hängt von der Art des Wirtschaftsguts ab und ist in der AfA-Tabelle festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtig''': In dem Jahr, in welchem das Wirtschaftsgut angeschafft wird, vermindert sich der Absetzungsbetrag für jeden vollen Monat, der dem Kauf vorangegangen ist. Der Wert verringert sich also jeweils um ein Zwölftel für jeden verstrichenen Monat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschreibungen stellen eine gute Möglichkeit dar, Anschaffungskosten für wichtige Güter wie Büromöbel, Firmenwagen, IT-Ausstattung etc. zu minimieren. Insbesondere für Startups kann dies überlebenswichtig sein, da diese in der Regel über begrenztes Startkapital verfügen. Abschreibungen können helfen, die Ausgaben während der Anfangsphase niedrig zu halten. Firmen sollten sich allerdings sehr genau über die unterschiedlichen Abschreibungsarten informieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschreibungsarten: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der sogenannten linearen Abschreibung, die wir bereits oben beschrieben haben, existieren noch andere Abschreibungsarten. Für abnutzbare Wirtschaftsgüter kommen grundsätzlich nur „planmäßige“ Abschreibungen in Betracht. &lt;br /&gt;
Planmäßig bedeutet, dass man die jährlichen Abschreibungsbeträge im Voraus in einem Abschreibungsplan festlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Solche planmäßigen Abschreibungen sind:  &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Lineare Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungs- sowie Herstellungskosten werden gleichmäßig auf die voraussichtlichen Nutzungsjahre verteilt. Dadurch ergibt sich für jedes Jahr ein gleich hoher Abschreibungsbetrag (s. Beispielsrechnung oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Geometrisch-degressive Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr schreibt man denselben Prozentsatz des Wirtschaftsguts ab. Da bei dieser Methode allerdings kein Restwert von null zu erreichen ist, ist es möglich, einmal von der degressiven zur linearen Methode zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Arithmetisch degressive Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jahr zu Jahr sinkt der Betrag. Dieser sogenannte Degressionsbetrag ergibt sich aus dem Quotienten der Anschaffungskosten und der Summe der geplanten Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Leistungsabschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Summe ergibt sich aus der tatsächlichen Nutzung des Wirtschaftsguts. Eine bestimmte Maschine muss also eine bestimmte Anzahl an Betriebsstunden geleistet haben, um vollständig abgeschrieben zu sein. Ende des Jahres zählt man die geleisteten Stunden zusammen und nimmt anteilig eine Abschreibung im Verhältnis zum Anschaffungswert vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Progressive Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren kehrt die degressive Methode um. In den ersten Jahren beginnt die progressive Abschreibung mit niedrigen Beträgen und steigt dann mit zunehmender Nutzungsdauer stetig an. Diese Methode verwendet man beispielsweise bei Plantagen, weil diese erst nach Jahren ihre vollen Kapazitäten erreichen. &lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Diese Art der Abrechnung mag im Handelsrecht Verwendung finden, ist steuerrechtlich jedoch nie zulässig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Gebrochene Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode unterscheidet zwischen verbrauchs- und zeitbedingtem Verschleiß. Sie findet beispielsweise bei Firmenwagen Verwendung. Dieser verliert über Zeit in jedem Falle an Wert, allerdings zusätzlich in dem Maße, in dem der Halter ihn nutzt. Da sich Zeitwert und Abnutzung in der Regel gegenseitig bedingen, ist diese Abschreibungsmethode allerdings umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon angedeutet, gibt es neben den Methoden der planmäßigen Abschreibungen aber auch solche, die außerplanmäßig sind. Diese greifen bei besonderen Ereignissen wie Zerstörung oder Verlust und kommen ebenfalls bei nicht abnutzbaren Wirtschaftsgütern in Betracht. &lt;br /&gt;
Außerplanmäßige Abschreibungen sind dann vorzunehmen, wenn der Wert des Vermögensgegenstandes dauerhaft unter den Herstellungs- und Anschaffungskosten liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Ein Unternehmen kauft eine Fertigungsmaschine am Jahresanfang für 100.000 Euro bei einer Nutzungsdauer von fünf Jahren. Am Ende des dritten Jahres beträgt der Wert der Maschine allerdings nur noch 10.000 Euro wegen eines nicht behebbaren Defekts. Die Gebühren würden am Ende des dritten Jahres also 40.000 Euro betragen. &lt;br /&gt;
Aufgrund des Defekts liegt der Wert allerdings dauerhaft unterhalb der Anschaffungskosten. Demnach ist eine außerplanmäßige Abschreibung von 30.000 Euro vorzunehmen. Die Maschine bilanziert man also mit 10.000 Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zulässige Methoden beim Jahresabschluss: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Grundsätzlich muss man bei den Abschreibungsmethoden unterscheiden, ob diese handelsrechtlich, steuerrechtlich oder sowohl als auch zulässig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeine Regeln sind: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Im Handelsrecht ist der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit zu beachten. Bewertungsgrundsätze und -methoden in aufeinanderfolgenden Jahren sollen also gleich sein. Auch die Nutzungsdauer darf nicht willkürlich gewählt sein – Unternehmen müssen die betriebsindividuellen Nutzungsdauern ermitteln.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-	Es ist nicht zulässig, einige Vermögensgegenstände linear, andere degressiv oder progressiv abzuschreiben. Gleiche Sachverhalte sind gleich abzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuerrechtlich zulässig ist mittlerweile ausschließlich die lineare Abschreibung. &lt;br /&gt;
Abschreibungen weisen Unternehmen beim Jahresabschluss als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert aus. Bei größeren Gesellschaften kann das Finanzamt diese außerdem aus dem Anlagespiegel entnehmen. In der Buchhaltung werden diese auf getrennten Aufwandskonten für einzelne Wirtschaftsgüter oder Gruppen gebucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Quellen:&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- https://www.bundesfinanzministerium.de/Web/DE/Themen/Steuern/Steuerverwaltungu-Steuerrecht/Betriebspruefung/AfA_Tabellen/afa_tabellen.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- https://www.haufe.de/finance/haufe-finance-office-premium/abschreibung-nach-handels-und-steuerrecht_idesk_PI20354_HI575053.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- https://www.fuer-gruender.de/wissen/unternehmen-fuehren/buchhaltung/abschreibungen/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- https://www.rechnungswesen-portal.de/Fachinfo/Anlagevermoegen/Abschreibungen.html&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlinaKlug</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Abschreibungen&amp;diff=12842</id>
		<title>Abschreibungen</title>
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		<updated>2020-07-14T13:31:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlinaKlug: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Abschreibungen'''   Der Begriff der Abschreibung beschreibt die Wertminderung eines bestimmten Vermögensgegenstandes, welcher sich über einen Zeitraum von…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;'''Abschreibungen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff der Abschreibung beschreibt die Wertminderung eines bestimmten Vermögensgegenstandes, welcher sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren abnutzt. Im Zuge von Abschreibungen ist es Unternehmen erlaubt, die Anschaffungs- oder Herstellungskosten auf die Jahre der Nutzung zu verteilen. Im Steuerrecht bezeichnet man das als Absetzung für Abnutzung (AfA). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Ein Startup in der Kommunikations- und Informationsbranche schafft einen PC für 3.000 Euro an. &lt;br /&gt;
Das Finanzamt geht von einer Nutzungsdauer von 3 Jahren aus. &lt;br /&gt;
3.000 Euro: 3 Jahre = 1.000 Euro pro Jahr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Steuererklärung gibt das Unternehmen über einen Zeitraum von 3 Jahren 1.000 Euro an. Die Höhe der Abschreibung bleibt gleich. &lt;br /&gt;
Die jeweilige Nutzungsdauer hängt von der Art des Wirtschaftsguts ab und ist in der AfA-Tabelle festgelegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Wichtig''': In dem Jahr, in welchem das Wirtschaftsgut angeschafft wird, vermindert sich der Absetzungsbetrag für jeden vollen Monat, der dem Kauf vorangegangen ist. Der Wert verringert sich also jeweils um ein Zwölftel für jeden verstrichenen Monat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abschreibungen stellen eine gute Möglichkeit dar, Anschaffungskosten für wichtige Güter wie Büromöbel, Firmenwagen, IT-Ausstattung etc. zu minimieren. Insbesondere für Startups kann dies überlebenswichtig sein, da diese in der Regel über begrenztes Startkapital verfügen. Abschreibungen können helfen, die Ausgaben während der Anfangsphase niedrig zu halten. Firmen sollten sich allerdings sehr genau über die unterschiedlichen Abschreibungsarten informieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Abschreibungsarten: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der sogenannten linearen Abschreibung, die wir bereits oben beschrieben haben, existieren noch andere Abschreibungsarten. Für abnutzbare Wirtschaftsgüter kommen grundsätzlich nur „planmäßige“ Abschreibungen in Betracht. &lt;br /&gt;
Planmäßig bedeutet, dass man die jährlichen Abschreibungsbeträge im Voraus in einem Abschreibungsplan festlegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Solche planmäßigen Abschreibungen sind:  &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Lineare Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschaffungs- sowie Herstellungskosten werden gleichmäßig auf die voraussichtlichen Nutzungsjahre verteilt. Dadurch ergibt sich für jedes Jahr ein gleich hoher Abschreibungsbetrag (s. Beispielsrechnung oben).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Geometrisch-degressive Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Jahr schreibt man denselben Prozentsatz des Wirtschaftsguts ab. Da bei dieser Methode allerdings kein Restwert von null zu erreichen ist, ist es möglich, einmal von der degressiven zur linearen Methode zu wechseln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Arithmetisch degressive Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Jahr zu Jahr sinkt der Betrag. Dieser sogenannte Degressionsbetrag ergibt sich aus dem Quotienten der Anschaffungskosten und der Summe der geplanten Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Leistungsabschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Summe ergibt sich aus der tatsächlichen Nutzung des Wirtschaftsguts. Eine bestimmte Maschine muss also eine bestimmte Anzahl an Betriebsstunden geleistet haben, um vollständig abgeschrieben zu sein. Ende des Jahres zählt man die geleisteten Stunden zusammen und nimmt anteilig eine Abschreibung im Verhältnis zum Anschaffungswert vor. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Progressive Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Verfahren kehrt die degressive Methode um. In den ersten Jahren beginnt die progressive Abschreibung mit niedrigen Beträgen und steigt dann mit zunehmender Nutzungsdauer stetig an. Diese Methode verwendet man beispielsweise bei Plantagen, weil diese erst nach Jahren ihre vollen Kapazitäten erreichen. &lt;br /&gt;
'''Wichtig:''' Diese Art der Abrechnung mag im Handelsrecht Verwendung finden, ist steuerrechtlich jedoch nie zulässig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''•	Gebrochene Abschreibung&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Methode unterscheidet zwischen verbrauchs- und zeitbedingtem Verschleiß. Sie findet beispielsweise bei Firmenwagen Verwendung. Dieser verliert über Zeit in jedem Falle an Wert, allerdings zusätzlich in dem Maße, in dem der Halter ihn nutzt. Da sich Zeitwert und Abnutzung in der Regel gegenseitig bedingen, ist diese Abschreibungsmethode allerdings umstritten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie schon angedeutet, gibt es neben den Methoden der planmäßigen Abschreibungen aber auch solche, die außerplanmäßig sind. Diese greifen bei besonderen Ereignissen wie Zerstörung oder Verlust und kommen ebenfalls bei nicht abnutzbaren Wirtschaftsgütern in Betracht. &lt;br /&gt;
Außerplanmäßige Abschreibungen sind dann vorzunehmen, wenn der Wert des Vermögensgegenstandes dauerhaft unter den Herstellungs- und Anschaffungskosten liegt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Beispiel: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Ein Unternehmen kauft eine Fertigungsmaschine am Jahresanfang für 100.000 Euro bei einer Nutzungsdauer von fünf Jahren. Am Ende des dritten Jahres beträgt der Wert der Maschine allerdings nur noch 10.000 Euro wegen eines nicht behebbaren Defekts. Die Gebühren würden am Ende des dritten Jahres also 40.000 Euro betragen. &lt;br /&gt;
Aufgrund des Defekts liegt der Wert allerdings dauerhaft unterhalb der Anschaffungskosten. Demnach ist eine außerplanmäßige Abschreibung von 30.000 Euro vorzunehmen. Die Maschine bilanziert man also mit 10.000 Euro. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Zulässige Methoden beim Jahresabschluss: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
Grundsätzlich muss man bei den Abschreibungsmethoden unterscheiden, ob diese handelsrechtlich, steuerrechtlich oder sowohl als auch zulässig sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Allgemeine Regeln sind: &lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-	Im Handelsrecht ist der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit zu beachten. Bewertungsgrundsätze und -methoden in aufeinanderfolgenden Jahren sollen also gleich sein. Auch die Nutzungsdauer darf nicht willkürlich gewählt sein – Unternehmen müssen die betriebsindividuellen Nutzungsdauern ermitteln.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
-	Es ist nicht zulässig, einige Vermögensgegenstände linear, andere degressiv oder progressiv abzuschreiben. Gleiche Sachverhalte sind gleich abzuschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steuerrechtlich zulässig ist mittlerweile ausschließlich die lineare Abschreibung. &lt;br /&gt;
Abschreibungen weisen Unternehmen beim Jahresabschluss als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert aus. Bei größeren Gesellschaften kann das Finanzamt diese außerdem aus dem Anlagespiegel entnehmen. In der Buchhaltung werden diese auf getrennten Aufwandskonten für einzelne Wirtschaftsgüter oder Gruppen gebucht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlinaKlug</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Enterprise_Resource_Planning&amp;diff=12450</id>
		<title>Enterprise Resource Planning</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Enterprise_Resource_Planning&amp;diff=12450"/>
		<updated>2019-04-15T05:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlinaKlug: /* Ersteinstellender Autor */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;''Prüfsiegel gültig bis 2021''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enterprise-Resource-Planning-Systeme (kurz ERP) bedeutet übersetzt so viel wie Unternehmens-Ressourcen-Planung bzw. Geschäftsressourcenplanung. Hinter dem abstrakten Begriff steht nichts Geringeres als eine Software, welche Unternehmen dabei hilft, sowohl ihre Prozesse als auch Strukturen effizienter zu gestalten und zu optimieren. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass alle Daten und Inhalte nicht nur zentral gespeichert werden, sondern immer und überall in Echtzeit zur Verfügung stehen. Durch die Möglichkeit, Geschäftsprozesse zu steuern sowie zu planen, können Unternehmen Ressourcen wie Produktion, Personal und Kapital besser überblicken und auf Veränderungen flexibler reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Aufgaben hat ein ERP-System ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank einer zentralen Verwaltung der Informationen und der Automatisierung von Arbeitsabläufen kontrolliert ERP alle Betriebsbereiche. Dieser Umstand wiederum ermöglicht ein großes Einsparpotenzial von Zeit, Energie und Kosten. Zudem werden nicht nur Abteilungen, sondern ebenfalls unterschiedliche Betriebsstätten sowie Ressourcen (dank integrierter Schnittstelle, z.B. CAD) miteinander vernetzt. Gleichzeitig erfolgt eine Reduzierung einerseits von Fehler-, andererseits von Gefahrenquellen auf ein Minimum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Funktionen hat ein ERP-System ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funktionsumfang ist unterschiedlich, je nachdem, für welche Variante sich Firmen entscheiden. In der Regel haben diese die Wahl zwischen folgenden Modellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	On-Premise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cloud-ERP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Komplettlösungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Individuallösungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Branchenlösungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Hersteller bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Komponenten ihren Bedürfnissen individuell anzupassen und zusammenzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Materialwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Personalwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Finanz- und Rechnungswesen (Buchhaltung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Controlling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Marketing + CRM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Vertrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	Beschaffung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	Forschung + Entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Warenwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	Dokumentenmanagement&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	Stammdatenverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ERP-System fungiert demnach als Grundlage für alle strategischen und operativen Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens. Der Funktionsumfang richtet sich unter anderem auch nach der Firmengröße. So haben kleine und mittelständische Betriebe andere Anforderungen an ein ERP-System als es bei einem Großkonzern der Fall ist. Relevant für die Entscheidung ist zudem das Budget. Das Implementierungsverfahren sowie die langfristige Nutzung sind kostenaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Implementierung einer ERP-Software ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Firmen mit der Einführung Ihres neuen ERP-Programms beginnen können, müssen die Anforderungen abgesteckt werden. Dabei spielen diverse Faktoren eine entscheidende Rolle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Finanzierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anforderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Technologien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Funktionsumfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung für die Implementierung beginnt mittels eines Lastenheftes. Darin formulieren Unternehmen zunächst sowohl den IST- als auch den Soll-Zustand und stellen diese einander gegenüber. Dadurch wird ersichtlich, was das Unternehmen für eine Optimierung der Arbeitsabläufe benötigt. Weiterhin finden Informationen über die Firma, deren technische Infrastruktur sowie der voraussichtliche Zeitplan im Lastenheft ihren Platz. Diese Details ermöglichen es dem Hersteller, ein individuell auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtetes ERP-System zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand dessen stellt der gewünschte Hersteller gemeinsam mit dem Unternehmen mittels eines Pflichtenheftes die Rahmenbedingungen fest. Im Laufe dieses Vorgehens werden unter anderem die technische Umsetzung geprüft und Prozesse eindeutig definiert. Anschließend erfolgt die Testphase des vorläufigen Programms. Zu diesem Zeitpunkt besteht jederzeit die Möglichkeit, fehlerhafte Komponenten den Wünschen der Firma anzupassen und festgestellte Probleme zu beheben. Innerhalb dieses Zeitraums wird damit begonnen, die vorhandenen Daten des Betriebs in das System zu importieren. Bevor ein Unternehmen jedoch die neue Software in Betrieb nehmen kann, wird eine Mitarbeiterschulung durch den Hersteller vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open-Source-ERP-Systeme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es für Unternehmen durchaus möglich, eine freie ERP-Lösung zu nutzen. Diese stehen oftmals kostenlos zur Verfügung, was die Ausgaben für Firmen senkt. Diese Modelle dürften besonders für kleine Betriebe oder Startups interessant sein, da sie ein hohes Maß an Unabhängigkeit besitzen und individuell zusammengestellt werden können. Problematisch wird es allerdings bei den Themen Wartung und Haftung. Bezüglich dieser Punkte ist es immer wichtig, einen direkten Ansprechpartner in Form eines Herstellers zu besitzen. Hinzu kommt die Tatsache, dass nicht immer das notwendige Know-how zur Verfügung steht. Wer sich für eine Open-Source-Lösung entscheidet, muss stets bedenken, dass Wartung und Anpassungen selbst übernommen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine große Breite an Anbietern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt ist groß und dementsprechend viele Hersteller gibt es. Zu den gängigsten zählen unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	ABRA Software&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Actindo AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Comarch AG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	DATEV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	EPICOR Software Corporation&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	erpnext&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Infor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	lexbizz (aus dem Hause Lexware)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Microsoft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	omeco GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Oracle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	proALPHA Software GmbH&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	SAGE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	SAP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	SYSPRO&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Vergleich sollten immer die eigenen Anforderungen im Fokus stehen, welche die Software bedienen bzw. abdecken soll. Ratsam ist es, einerseits die Möglichkeit einer kostenlosen Testversion zu nutzen und andererseits die Hersteller selbst zurate zu ziehen. Diese wissen am besten, welches System sich für ihre Kunden eignet und können dementsprechend beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von ERP-Systemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Modelle einer ERP-Lösung. Zunächst erfolgt eine Differenzierung zwischen Standard-, Branchen- und Individualsoftware. Diese lassen sich in der Regel durch den Funktionsumfang voneinander unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bei einer '''Standardsoftware''' handelt es sich meist um eine Komplettlösung. Sie umfasst die relevanten Komponenten, die für einen reibungslosen Ablauf bestimmter Anwendungsbereiche innerhalb eines Unternehmens benötigt werden. In der Regel bieten Hersteller jedoch auch die Möglichkeit, die Lösung individuell zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Eine '''Branchensoftware''' wird hingegen auf einen speziellen Wirtschaftszweig und dessen Anforderungen hin optimiert. Mit ihr werden branchenabhängige Besonderheiten umfassend abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Die '''Individualsoftware''' beinhaltet alle Komponenten, die der Auftraggeber benötigt. Sie wird explizit für ein einziges Unternehmen entwickelt und kann in der Regel nicht von anderen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der genannten ERP-Systeme kann weiterhin unterteilt werden in On-Premise- und Cloud-Lösungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	'''Cloud-ERP:''' Dieses Modell ermöglicht es Unternehmen, flexibler zu agieren und auf Marktveränderungen zu reagieren. Ein weltweiter Zugriff ist gewährleistet, sofern der Nutzer über eine stabile Internetverbindung verfügt. Alle relevanten Daten, Dokumente und Inhalte werden digital in der Cloud gespeichert. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Funktionen oftmals bei Bedarf hinzugebucht oder deaktiviert werden können. Kosten für Hardware und Wartung entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	'''On-Premise-ERP:''' Im Gegensatz zu einer Cloud-ERP wird das On-Premise-Modell lokal auf dem System installiert. Dadurch benötigen Unternehmen eine entsprechende Hardware sowie zukünftig ausgebildete Fachkräfte, welche Wartung und Reparaturen übernehmen. Der Vorteil einer Lizenz-Lösung liegt darin, dass wichtige Inhalte nicht ausgelagert werden, sondern stets vor Ort zur Verfügung stehen – gerade im Hinblick auf den Datenschutz kann diese Tatsache die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auf dem Markt zudem sogenannte Hybrid-ERP-Systeme, welche On-Premise und Cloud miteinander vereinen. Die Nutzung der Software findet zumeist lokal statt, jedoch ist stets die Möglichkeit gegeben, eine Speicherung in der Cloud vorzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ersteinstellender Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Frank Schneider&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diplom Betriebswirt / Unternehmensberater&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mail: frank.schneider@freenet.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
___________________________________&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
https://www.erp-software.online/&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlinaKlug</name></author>
		
	</entry>
	<entry>
		<id>https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Enterprise_Resource_Planning&amp;diff=12157</id>
		<title>Enterprise Resource Planning</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.controlling-wiki.com/de/index.php?title=Enterprise_Resource_Planning&amp;diff=12157"/>
		<updated>2019-01-24T08:46:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;AlinaKlug: Die Seite wurde neu angelegt: „Enterprise-Resource-Planning-Systeme (kurz ERP) bedeutet übersetzt so viel wie Unternehmens-Ressourcen-Planung bzw. Geschäftsressourcenplanung. Hinter dem ab…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Enterprise-Resource-Planning-Systeme (kurz ERP) bedeutet übersetzt so viel wie Unternehmens-Ressourcen-Planung bzw. Geschäftsressourcenplanung. Hinter dem abstrakten Begriff steht nichts Geringeres als eine Software, welche Unternehmen dabei hilft, sowohl ihre Prozesse als auch Strukturen effizienter zu gestalten und zu optimieren. Das Besondere daran ist die Tatsache, dass alle Daten und Inhalte nicht nur zentral gespeichert werden, sondern immer und überall in Echtzeit zur Verfügung stehen. Durch die Möglichkeit, Geschäftsprozesse zu steuern sowie zu planen, können Unternehmen Ressourcen wie Produktion, Personal und Kapital besser überblicken und auf Veränderungen flexibler reagieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Aufgaben hat ein ERP-System ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank einer zentralen Verwaltung der Informationen und der Automatisierung von Arbeitsabläufen kontrolliert ERP alle Betriebsbereiche. Dieser Umstand wiederum ermöglicht ein großes Einsparpotenzial von Zeit, Energie und Kosten. Zudem werden nicht nur Abteilungen, sondern ebenfalls unterschiedliche Betriebsstätten sowie Ressourcen (dank integrierter Schnittstelle, z.B. CAD) miteinander vernetzt. Gleichzeitig erfolgt eine Reduzierung einerseits von Fehler-, andererseits von Gefahrenquellen auf ein Minimum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Welche Funktionen hat ein ERP-System ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Funktionsumfang ist unterschiedlich, je nachdem, für welche Variante sich Firmen entscheiden. In der Regel haben diese die Wahl zwischen folgenden Modellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	On-Premise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Cloud-ERP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Komplettlösungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Individuallösungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Branchenlösungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Hersteller bieten ihren Kunden die Möglichkeit, Komponenten ihren Bedürfnissen individuell anzupassen und zusammenzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Materialwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Produktion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Personalwesen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4.	Finanz- und Rechnungswesen (Buchhaltung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5.	Controlling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6.	Marketing + CRM&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7.	Vertrieb&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8.	Beschaffung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9.	Forschung + Entwicklung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10.	Warenwirtschaft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11.	Dokumentenmanagement&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12.	Stammdatenverwaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein ERP-System fungiert demnach als Grundlage für alle strategischen und operativen Entscheidungen innerhalb eines Unternehmens. Der Funktionsumfang richtet sich unter anderem auch nach der Firmengröße. So haben kleine und mittelständische Betriebe andere Anforderungen an ein ERP-System als es bei einem Großkonzern der Fall ist. Relevant für die Entscheidung ist zudem das Budget. Das Implementierungsverfahren sowie die langfristige Nutzung sind kostenaufwendig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Implementierung einer ERP-Software ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor Firmen mit der Einführung Ihres neuen ERP-Programms beginnen können, müssen die Anforderungen abgesteckt werden. Dabei spielen diverse Faktoren eine entscheidende Rolle:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Finanzierung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Anforderungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Ziele&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Technologien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Funktionsumfang&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vorbereitung für die Implementierung beginnt mittels eines Lastenheftes. Darin formulieren Unternehmen zunächst sowohl den IST- als auch den Soll-Zustand und stellen diese einander gegenüber. Dadurch wird ersichtlich, was das Unternehmen für eine Optimierung der Arbeitsabläufe benötigt. Weiterhin finden Informationen über die Firma, deren technische Infrastruktur sowie der voraussichtliche Zeitplan im Lastenheft ihren Platz. Diese Details ermöglichen es dem Hersteller, ein individuell auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtetes ERP-System zu entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anhand dessen stellt der gewünschte Hersteller gemeinsam mit dem Unternehmen mittels eines Pflichtenheftes die Rahmenbedingungen fest. Im Laufe dieses Vorgehens werden unter anderem die technische Umsetzung geprüft und Prozesse eindeutig definiert. Anschließend erfolgt die Testphase des vorläufigen Programms. Zu diesem Zeitpunkt besteht jederzeit die Möglichkeit, fehlerhafte Komponenten den Wünschen der Firma anzupassen und festgestellte Probleme zu beheben. Innerhalb dieses Zeitraums wird damit begonnen, die vorhandenen Daten des Betriebs in das System zu importieren. Bevor ein Unternehmen jedoch die neue Software in Betrieb nehmen kann, wird eine Mitarbeiterschulung durch den Hersteller vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Open-Source-ERP-Systeme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prinzipiell ist es für Unternehmen durchaus möglich, eine freie ERP-Lösung zu nutzen. Diese stehen oftmals kostenlos zur Verfügung, was die Ausgaben für Firmen senkt. Diese Modelle dürften besonders für kleine Betriebe oder Startups interessant sein, da sie ein hohes Maß an Unabhängigkeit besitzen und individuell zusammengestellt werden können. Problematisch wird es allerdings bei den Themen Wartung und Haftung. Bezüglich dieser Punkte ist es immer wichtig, einen direkten Ansprechpartner in Form eines Herstellers zu besitzen. Hinzu kommt die Tatsache, dass nicht immer das notwendige Know-how zur Verfügung steht. Wer sich für eine Open-Source-Lösung entscheidet, muss stets bedenken, dass Wartung und Anpassungen selbst übernommen werden müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eine große Breite an Anbietern ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt ist groß und dementsprechend viele Hersteller gibt es. Zu den gängigsten zählen unter anderem:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	lexbizz (aus dem Hause Lexware)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	SAGE&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	SAP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Oracle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Microsoft&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Infor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einem Vergleich sollten immer die eigenen Anforderungen im Fokus stehen, welche die Software bedienen bzw. abdecken soll. Ratsam ist es, einerseits die Möglichkeit einer kostenlosen Testversion zu nutzen und andererseits die Hersteller selbst zurate zu ziehen. Diese wissen am besten, welches System sich für ihre Kunden eignet und können dementsprechend beraten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von ERP-Systemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Modelle einer ERP-Lösung. Zunächst erfolgt eine Differenzierung zwischen Standard-, Branchen- und Individualsoftware. Diese lassen sich in der Regel durch den Funktionsumfang voneinander unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1.	Bei einer '''Standardsoftware''' handelt es sich meist um eine Komplettlösung. Sie umfasst die relevanten Komponenten, die für einen reibungslosen Ablauf bestimmter Anwendungsbereiche innerhalb eines Unternehmens benötigt werden. In der Regel bieten Hersteller jedoch auch die Möglichkeit, die Lösung individuell zu konfigurieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.	Eine '''Branchensoftware''' wird hingegen auf einen speziellen Wirtschaftszweig und dessen Anforderungen hin optimiert. Mit ihr werden branchenabhängige Besonderheiten umfassend abgedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3.	Die '''Individualsoftware''' beinhaltet alle Komponenten, die der Auftraggeber benötigt. Sie wird explizit für ein einziges Unternehmen entwickelt und kann in der Regel nicht von anderen genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes der genannten ERP-Systeme kann weiterhin unterteilt werden in On-Premise- und Cloud-Lösungen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	'''Cloud-ERP:''' Dieses Modell ermöglicht es Unternehmen, flexibler zu agieren und auf Marktveränderungen zu reagieren. Ein weltweiter Zugriff ist gewährleistet, sofern der Nutzer über eine stabile Internetverbindung verfügt. Alle relevanten Daten, Dokumente und Inhalte werden digital in der Cloud gespeichert. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Funktionen oftmals bei Bedarf hinzugebucht oder deaktiviert werden können. Kosten für Hardware und Wartung entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	'''On-Premise-ERP:''' Im Gegensatz zu einer Cloud-ERP wird das On-Premise-Modell lokal auf dem System installiert. Dadurch benötigen Unternehmen eine entsprechende Hardware sowie zukünftig ausgebildete Fachkräfte, welche Wartung und Reparaturen übernehmen. Der Vorteil einer Lizenz-Lösung liegt darin, dass wichtige Inhalte nicht ausgelagert werden, sondern stets vor Ort zur Verfügung stehen – gerade im Hinblick auf den Datenschutz kann diese Tatsache die Kaufentscheidung maßgeblich beeinflussen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittlerweile gibt es auf dem Markt zudem sogenannte Hybrid-ERP-Systeme, welche On-Premise und Cloud miteinander vereinen. Die Nutzung der Software findet zumeist lokal statt, jedoch ist stets die Möglichkeit gegeben, eine Speicherung in der Cloud vorzunehmen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>AlinaKlug</name></author>
		
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